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	<title>LOQlearn &#8211; AusbildungsBegleitenderUnterricht</title>
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	<description>by Maria Harder</description>
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	<title>LOQlearn &#8211; AusbildungsBegleitenderUnterricht</title>
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	<item>
		<title>ADSp 2017 einfach erklärt – das Regelwerk, nach dem deine Spedition wirklich arbeitet</title>
		<link>https://www.loqlearn.de/adsp-2017-einfach-erklaert-das-regelwerk-nach-dem-deine-spedition-wirklich-arbeitet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Nüßgen-Harder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 06:30:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du liest in einem Auftrag „es gelten die ADSp 2017&#8243;, googelst die drei Buchstaben – und landest bei einem Paragrafendickicht, das auf den ersten Blick eher abschreckt als erklärt. Dabei steckt dahinter kein verstaubtes Gesetzbuch, sondern das Spielregelwerk, nach dem in Deutschland so gut wie jede Spedition ihren Alltag organisiert: Wer haftet wofür, wer muss [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.loqlearn.de/adsp-2017-einfach-erklaert-das-regelwerk-nach-dem-deine-spedition-wirklich-arbeitet/">ADSp 2017 einfach erklärt – das Regelwerk, nach dem deine Spedition wirklich arbeitet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.loqlearn.de">LOQlearn - AusbildungsBegleitenderUnterricht</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du liest in einem Auftrag „es gelten die ADSp 2017&#8243;, googelst die drei Buchstaben – und landest bei einem Paragrafendickicht, das auf den ersten Blick eher abschreckt als erklärt. Dabei steckt dahinter kein verstaubtes Gesetzbuch, sondern das Spielregelwerk, nach dem in Deutschland so gut wie jede Spedition ihren Alltag organisiert:</p>
<ol>
<li>Wer haftet wofür,</li>
<li>wer muss was kontrollieren,</li>
<li>wer trägt welches Risiko.</li>
</ol>
<p>Wer die Logik einmal durchschaut hat, versteht nicht nur die <a href="loqlearn.de/100-pruefungsfragen">Prüfungsfragen</a> dahinter – sondern auch, warum der Kollege an der Rampe so penibel die Packstücke zählt.</p>
<h2>ADSp 2017 – kein Gesetz, sondern das Kleingedruckte der ganzen Branche</h2>
<p>Fangen wir beim Fundament an, denn hier wird der häufigste Denkfehler gemacht. ADSp steht für Allgemeine Deutsche Spediteurbedingungen – und das Wort, auf das es ankommt, ist „Bedingungen&#8220;. Es handelt sich nämlich nicht um ein Gesetz, sondern um Allgemeine Geschäftsbedingungen, also um vorformuliertes Kleingedrucktes, das Verbände der Speditions- und Verladerseite gemeinsam ausgehandelt haben. Daraus folgt eine Konsequenz, die du dir gut einprägen solltest: Die ADSp gelten nie automatisch, sondern nur, wenn sie im Vertrag wirksam einbezogen werden. Fehlt dieser Einbezug, greift schlicht das Gesetz.</p>
<h2>Warum hinter „2017&#8243; eine kleine Geschichte steckt</h2>
<p>Die Jahreszahl im Namen ist kein Zufall, sondern Pflichtangabe – und dahinter steckt ein veritables Hickhack der Verbände. Über Jahrzehnte gab es die ADSp in der Fassung von 2003, dann zerstritten sich die Lager: Die Verladerseite legte 2015 eigene Bedingungen vor, der Speditionsverband konterte mit den ADSp 2016, und erst nach einer Annäherung einigte man sich auf die heute gültige Fassung. Für dich heißt das ganz praktisch: Du nennst immer die Jahreszahl, weil ein bloßer Verweis auf „die ADSp&#8220; rechtlich nicht mehr ausreicht.</p>
<blockquote>
<h4>Das musst du dir merken: Die ADSp sind ein Stück Vertragsrecht, kein Gesetz. Sie gelten nur, wenn sie zwischen den Parteien vereinbart wurden – und du gibst immer das Jahr an. „Es gelten die ADSp 2017&#8243; ist richtig, „es gelten die ADSp&#8220; ist es nicht.</h4>
</blockquote>
<h3>Die folgende Übersicht bringt die Fassungen auf den Punkt:</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<td><strong>Fassung</strong></td>
<td><strong>Bedeutung heute</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>ADSp 2003</td>
<td>lange Zeit Standard, heute überholt</td>
</tr>
<tr>
<td>ADSp 2016</td>
<td>Alleingang eines Verbands, kaum noch relevant</td>
</tr>
<tr>
<td>ADSp 2017</td>
<td>aktuell empfohlene und praxisübliche Fassung – dein Prüfungsstand</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Schnittstellen – die drei Stellen, an denen es brenzlig wird</h2>
<p>Jetzt zum Herzstück, das in der <a href="https://www.loqlearn.de/pruefungsvorbereitung_uebersicht_azubis/">Prüfung</a> am häufigsten auftaucht: den Schnittstellen. Eine Schnittstelle ist nichts anderes als ein Übergabepunkt, an dem die Ware ihren Besitzer oder ihren Ort wechselt – und genau dort entscheidet sich später, wer für einen Schaden geradesteht. Die ADSp 2017 legen fest, dass eine Schnittstelle an drei klar umrissenen Stellen entsteht, und die solltest du im Schlaf herunterbeten können. Die folgende Liste zeigt sie dir kompakt:</p>
<ul>
<li><strong>Wechsel der Rechtsperson:</strong> Die Ware geht von einem Unternehmen auf ein anderes über. Achtung, hier lauert die Stolperfalle – entscheidend ist nicht, ob die <em>Person</em> wechselt, sondern die <em>Rechtsperson</em>. Reichst du das Packstück deiner Kollegin in derselben Spedition weiter, wechselt zwar die Person, aber nicht die Rechtsperson – also keine Schnittstelle. Übergibst du es dem Mitarbeiter eines anderen Unternehmens, ist es eine.</li>
<li><strong>Jede Zwischenlagerung:</strong> Damit ist jede Ein- und jede Auslagerung gemeint. Das Regelwerk drückt sich hier bewusst etwas weich aus, gemeint ist aber jeder Moment, in dem die Ware im Lager zwischenparkt.</li>
<li><strong>Jede Umladung von einem Fahrzeug auf ein anderes:</strong> Und zwar wirklich von Fahrzeug zu Fahrzeug – nicht gemeint ist das Beladen eines Lkw aus dem Umschlaglager heraus, sondern der direkte Wechsel der Ware von einem Fahrzeug auf das nächste.</li>
</ul>
<h2>Was an der Schnittstelle kontrolliert wird – die vier Prüfpunkte</h2>
<p>An jeder dieser Schnittstellen ist der Spediteur zur Kontrolle verpflichtet, und auch hier gibt es eine feste Viererliste – praktischerweise lässt sie sich gut merken. Du prüfst erstens die Vollständigkeit der Sendung: Stehen fünf Packstücke auf dem Papier, müssen auch fünf ankommen. Zweitens die Identität – ist das überhaupt die Ware, die du übernehmen sollst? Drittens die Unversehrtheit von Plomben, Verschlüssen und Labeln, und viertens den äußerlich erkennbaren Zustand der Güter. Findest du eine Unregelmäßigkeit, muss sie auf den Papieren dokumentiert und von beiden Seiten – Übergeber und Übernehmer – gegengezeichnet werden, sonst ist die Kontrolle nichts wert.</p>
<h2>Warum diese Kontrollen so wichtig sind – es geht um deine Haftung</h2>
<p>Jetzt kommt der Teil, der das alles erst spannend macht: der Sinn hinter der Pingeligkeit. Schnittstellenkontrollen dienen dazu, im Schadenfall den Schadenort einzugrenzen – also festzustellen, auf welcher Teilstrecke die Ware kaputtgegangen ist. Und hier wird es ernst: Wer seine Schnittstellenkontrollen schludert oder gar nicht dokumentiert, riskiert, seine Haftungsbegrenzung zu verlieren und für den kompletten Schaden geradestehen zu müssen. Die saubere Kontrolle ist also nicht bürokratischer Selbstzweck, sondern ein handfester Schutzschild – sowohl für die Spedition als auch für ihren Auftraggeber.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=B1kwBMo2Y9o&amp;t=4s" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-11356" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/06/schnittstellen-aDSp-1024x668.jpg" alt="" width="1024" height="668" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/06/schnittstellen-aDSp-980x639.jpg 980w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/06/schnittstellen-aDSp-480x313.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></p>
<p>Wie das mit den Schnittstellen in der Praxis aussieht, zeige ich dir in unserem Video auf unserem <a href="https://www.youtube.com/@LOQlearnGmbH">YouTube-Kanal</a> „Schnittstellenkontrollen nach ADSp&#8220; Schritt für Schritt – mit einem durchgespielten Fallbeispiel, bei dem ein Transport über mehrere Speditionen läuft und du an jedem Punkt selbst miträtseln kannst, ob hier eine Schnittstelle vorliegt oder nicht. Gerade dieses „Wechselt jetzt die Rechtsperson oder nicht?&#8220; wird im bewegten Schaubild deutlich greifbarer als auf dem Papier. Schau es dir an, wenn du das Thema wirklich festklopfen willst – die zehn Minuten lohnen sich vor der Prüfung.</p>
<h2>Der Haftungskorridor – wie weit der Spediteur die Regeln verbiegen darf</h2>
<p>Ein Begriff, der eng mit den ADSp verzahnt ist und gern abgefragt wird, ist der Haftungskorridor. Dahinter steckt die Idee, dass die gesetzliche Haftung für Güterschäden in AGB zwar verändert werden darf – aber nur innerhalb eines festgesteckten Rahmens. Dieser Korridor reicht von mindestens 2 SZR pro Kilogramm bis maximal 40 SZR pro Kilogramm Bruttogewicht, und festgelegt ist er im HGB. Die ADSp 2017 schöpfen diesen Spielraum aus und setzen die Regelhaftung für Güterschäden im speditionellen Gewahrsam auf 8,33 SZR pro Kilogramm – derselbe Wert, den du auch aus dem HGB-Frachtrecht kennst.</p>
<h2>Verpackung, Versicherung, Verzicht – die Pflichten rund um die Ware</h2>
<p>Über Haftung und Schnittstellen hinaus regeln die ADSp eine ganze Reihe handfester Pflichten, die im Alltag ständig auftauchen. Die Verpackung und Kennzeichnung der Güter ist Sache des Auftraggebers – er muss zusammengehörige Sendungen entsprechend markieren und so verpacken, dass niemand unbemerkt an die Ware herankommt, also kein Zugriff ohne sichtbare Spuren möglich ist. Beim Thema Versicherung gilt: Eine <a href="https://www.youtube.com/watch?v=tO4ozT5rCzw&amp;t=9s">Transport- oder Lagerversicherung</a> deckt der Spediteur erst auf Wunsch des Kunden ein – wer darauf verzichtet, ist ein sogenannter Verzichtskunde. Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Pflichten zusammen:</p>
<ul>
<li><strong>Verpackungspflicht:</strong> liegt beim Auftraggeber – inklusive Kennzeichnung der Zusammengehörigkeit und manipulationssicherer Verpackung.</li>
<li><strong>Versicherung:</strong> Transport-/Lagerversicherung nur auf ausdrücklichen Kundenwunsch.</li>
<li><strong>Haftungsversicherung:</strong> Der Spediteur muss laut ADSp 2017 (Ziffer 28) eine Haftungsversicherung abschließen – sie übernimmt seine Haftung nach ADSp und Gesetz.</li>
</ul>
<p><strong>Tipp für deine Prüfungsvorbereitung:</strong> Merke dir die ADSp 2017 in vier Blöcken, dann hast du das Thema sortiert im Kopf:</p>
<ul>
<li>Was ist das? (AGB, kein Gesetz, nur bei Einbezug)</li>
<li>Schnittstellen (drei Auslöser, vier Prüfpunkte)</li>
<li>Haftung (Haftungskorridor 2 bis 40 SZR, Regel 8,33 SZR/kg)</li>
<li>Pflichten (Verpackung beim Auftraggeber, Versicherung nur auf Wunsch).</li>
</ul>
<p>In dieser Vierer-Struktur kannst du dir die Antworten in der Prüfung sauber zusammenbauen, statt einzelne Bruchstücke zu raten.</p>
<h3>Musteraufgabe 1 – Was ist eine Schnittstelle nach ADSp 2017?</h3>
<p><strong>Aufgabe:</strong> Erkläre, was nach den ADSp 2017 unter einer Schnittstelle zu verstehen ist.</p>
<p><strong>Lösung:</strong> Eine Schnittstelle ist ein Übergabepunkt, an dem die ADSp 2017 eine Kontrolle vorschreiben. Sie entsteht an drei Stellen: beim Übergang des Packstücks von einer Rechtsperson auf eine andere, bei jeder Umladung von einem Fahrzeug auf ein anderes Fahrzeug und bei jeder Zwischenlagerung – also jeder Ein- und Auslagerung. Entscheidend beim Rechtspersonenwechsel ist, dass das Unternehmen wechselt, nicht nur die handelnde Person.</p>
<h3>Musteraufgabe 2 – Verpackungspflichten des Auftraggebers</h3>
<p><strong>Aufgabe:</strong> Welche Verpackungspflichten hat der Auftraggeber gemäß ADSp 2017?</p>
<p><strong>Lösung:</strong> Verpackung und Kennzeichnung der Güter obliegen dem Auftraggeber. Darüber hinaus muss er die Zusammengehörigkeit der Güter kennzeichnen und die Güter so verpacken, dass ein Zugriff ohne Hinterlassen äußerlich sichtbarer Spuren nicht möglich ist.</p>
<h3>Musteraufgabe 3 – Haftungskorridor</h3>
<p><strong>Aufgabe:</strong> Erkläre den Begriff des Haftungskorridors. Wer legt ihn fest?</p>
<p><strong>Lösung:</strong> Der Haftungskorridor bezeichnet den Rahmen, innerhalb dessen die gesetzliche Haftung für Güterschäden in AGB abweichend geregelt werden darf. Er reicht von mindestens 2 SZR pro Kilogramm bis maximal 40 SZR pro Kilogramm brutto und ist im HGB festgelegt. Die ADSp 2017 nutzen diesen Spielraum und setzen die Regelhaftung auf 8,33 SZR pro Kilogramm.</p>
<h2>Auf einen Blick – und wie es weitergeht</h2>
<p>Die ADSp 2017 sind kein trockenes Paragrafenwerk, sondern der praktische Rahmen, der den Speditionsalltag berechenbar macht – vom Einbezug im Vertrag über die Schnittstellenkontrolle bis zur Haftungsgrenze. Wer versteht, dass es sich um AGB und nicht um ein Gesetz handelt, die drei Schnittstellen und vier Prüfpunkte sauber benennt und den Haftungskorridor richtig einordnet, hat in der <a href="loqlearn.de/speditionskaufmann-abschlusspruefung/">IHK-Prüfung</a> einen der Dauerbrenner sicher im Griff. Direkt nebenan liegt das Thema <a href="https://www.loqlearn.de/cmr-frachtbrief/">CMR-Frachtbrief</a> – denn sobald ein Lkw die Grenze überquert, treffen ADSp und internationales Frachtrecht aufeinander, und beide Welten greifen ineinander. Wer tiefer ins Thema Schaden und Absicherung einsteigen will, findet im Beitrag zur <a href="https://www.loqlearn.de/transportversicherung-ein-pruefungsrelevantes-thema/">Transportversicherung</a> den passenden Anschluss, denn dort wird greifbar, was passiert, wenn an einer Schnittstelle doch einmal etwas schiefläuft.</p>
<p>Wenn die Abschlussprüfung näher rückt, ist <a href="https://www.loqlearn.de/loqfusion/">LOQfusion</a> der Onlinekurs, in dem du alle drei Prüfungsfächer gezielt trainierst – mit genau den Aufgaben, die dir in der IHK begegnen. Mit System verstehen, mit Routine bestehen. Good luck!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>CMR-Frachtbrief einfach erklärt</title>
		<link>https://www.loqlearn.de/cmr-frachtbrief-einfach-erklaert-was-du-als-azubi-in-der-spedition-wirklich-wissen-musst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Maria Nüßgen-Harder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 07:48:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du stehst am Schreibtisch, vor dir liegt ein blasses, mehrteiliges Dokument mit den drei Buchstaben CMR oben drauf — und du sollst es ausfüllen. Klingt erstmal nach trockener Bürokratie, ist im Kern aber ein erstaunlich pragmatisches Stück Papier: der Frachtbrief, ohne den im internationalen Straßengüterverkehr nichts geht. In der IHK-Prüfung tauchen die drei Buchstaben zuverlässig auf, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.loqlearn.de/cmr-frachtbrief-einfach-erklaert-was-du-als-azubi-in-der-spedition-wirklich-wissen-musst/">CMR-Frachtbrief einfach erklärt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.loqlearn.de">LOQlearn - AusbildungsBegleitenderUnterricht</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Du stehst am Schreibtisch, vor dir liegt ein blasses, mehrteiliges Dokument mit den drei Buchstaben CMR oben drauf — und du sollst es ausfüllen. Klingt erstmal nach trockener Bürokratie, ist im Kern aber ein erstaunlich pragmatisches Stück Papier: der Frachtbrief, ohne den im internationalen Straßengüterverkehr nichts geht. In der IHK-Prüfung tauchen die drei Buchstaben zuverlässig auf, im Tagesgeschäft begegnen sie dir bei jedem grenzüberschreitenden Lkw-Transport. Wer die Logik dahinter einmal verstanden hat, füllt das Formular nicht nur richtig aus — sondern weiß auch, warum welche Angabe drinstehen muss.</p>
<h2>CMR-Übereinkommen, der rechtliche Boden, auf dem du stehst</h2>
<p>Bevor wir uns dem Dokument widmen, ein kurzer Blick auf das Fundament. CMR steht für <em>Convention relative au contrat de transport international de marchandises par route</em> &#8211; auf Deutsch: das Übereinkommen über den internationalen Straßengüterverkehrsvertrag.</p>
<p>Unterzeichnet wurde es 1956 in Genf, Deutschland gehört seit 1962 zu den Vertragsstaaten, und mittlerweile haben über 50 Länder ratifiziert. Anwendung findet das Übereinkommen bei grenzüberschreitenden Straßentransporten zwischen zwei Staaten &#8211; sobald mindestens einer davon ratifiziert hat, gilt das CMR-Recht für die komplette Beförderungsstrecke, also auch auf dem deutschen Streckenteil. Diese Reichweite ist breiter, als die meisten zunächst vermuten — und genau deshalb taucht die Frage in der Prüfung so gerne auf.</p>
<blockquote><p>Das musst du dir merken: Der CMR gilt für die gesamte Strecke, nicht nur für den Auslandsteil. Sobald ein einziger der beteiligten Staaten ratifiziert hat, läuft der Transport &#8211; vom Versandort bis zum Empfänger &#8211; komplett unter CMR-Recht. Auch der deutsche Asphalt zählt mit dazu.</p></blockquote>
<h2>Wann der CMR-Frachtbrief tatsächlich zum Einsatz kommt</h2>
<p>Im Alltag der Spedition ist die Antwort schnell gegeben: Sobald ein Lkw die Grenze überquert und der Transport entgeltlich abgewickelt wird, kommt der CMR-Frachtbrief auf den Tisch. Das gilt für klassische Linientransporte ebenso wie für gelegentliche Sondertouren — vom Stuttgarter Maschinenbauer, der nach Mailand liefert, bis zur kleinen Sendung Holzkisten Richtung Warschau. Reine Inlandstransporte fallen dagegen unter das HGB-Frachtrecht, und für sie wird in der Regel ein nationaler Frachtbrief verwendet. Der CMR ist also der Außenhandels-Bruder des Inlandsfrachtbriefs: gleiche Familie, eigenes Regelwerk.</p>
<h2>Welche Angaben müssen im CMR-Frachtbrief stehen: die Pflicht-Liste</h2>
<p>Die Pflichtangaben sind in Artikel 6 des Übereinkommens festgehalten, und sie haben alle einen guten Grund. Ohne diese Eintragungen ist der Frachtbrief schlicht unvollständig &#8211; und im Streitfall verlierst du genau das Beweismittel, das du eigentlich brauchst. Damit die Liste handlich bleibt, hier die Pflichtangaben kompakt im Überblick:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<td><strong>Pflichtangabe</strong></td>
<td><strong>Was steht da konkret drin?</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Ort und Tag der Ausstellung</td>
<td>wo und wann der Frachtbrief erstellt wird</td>
</tr>
<tr>
<td>Name und Anschrift des Absenders</td>
<td>Versender der Sendung</td>
</tr>
<tr>
<td>Name und Anschrift des Frachtführers</td>
<td>Transportunternehmen, das die Beförderung durchführt</td>
</tr>
<tr>
<td>Stelle und Tag der Übernahme des Gutes</td>
<td>wo und wann der Frachtführer die Ware abholt</td>
</tr>
<tr>
<td>Vorgesehene Ablieferungsstelle</td>
<td>wo die Sendung beim Empfänger angeliefert werden soll</td>
</tr>
<tr>
<td>Name und Anschrift des Empfängers</td>
<td>wer die Sendung in Empfang nimmt</td>
</tr>
<tr>
<td>Übliche Bezeichnung der Art des Gutes und Verpackungsart</td>
<td>Was wird transportiert? Wie ist es verpackt?</td>
</tr>
<tr>
<td>Zahl, Zeichen und Nummern der Frachtstücke</td>
<td>Anzahl der Packstücke, Markierungen, Sendungsnummern</td>
</tr>
<tr>
<td>Rohgewicht oder anderweitig angegebene Menge</td>
<td>Gewicht in Kilogramm oder andere Mengenangabe</td>
</tr>
<tr>
<td>Kosten der Beförderung</td>
<td>Fracht, Nebenkosten, Zölle, sonstige Auslagen</td>
</tr>
<tr>
<td>Erforderliche Zoll- und Verwaltungsanweisungen</td>
<td>was beim Grenzübertritt zu beachten ist</td>
</tr>
<tr>
<td>Hinweis auf das CMR-Übereinkommen</td>
<td>Vermerk, dass der Transport CMR-Recht unterliegt</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h4>Tipp für deine Prüfungsvorbereitung Spedition &amp; Logistik: Lerne die Pflichtangaben nicht stur auswendig, sondern in vier Blöcken:</h4>
<ul>
<li><em>Wer</em> (Absender, Frachtführer, Empfänger),</li>
<li><em>Wo &amp; Wann</em> (Ausstellung, Übernahme, Ablieferung),</li>
<li><em>Was</em> (Gut, Verpackung, Gewicht) und</li>
<li><em>Womit verbunden</em> (Kosten, Zollanweisungen, CMR-Hinweis).</li>
</ul>
<p>In Vierergruppen merken sich solche Listen viel leichter — und in der Prüfung kannst du sie spielend rekonstruieren.</p>
<h2>Drei Ausfertigungen &#8211; und jede hat ihren festen Platz</h2>
<p>Der CMR-Frachtbrief wird grundsätzlich in drei Ausfertigungen erstellt — und jede landet bei einer anderen Partei. Das erste Exemplar bleibt beim Absender, das zweite begleitet das Gut bis zum Empfänger, das dritte verbleibt beim Frachtführer. Alle drei werden vom Absender und vom Frachtführer unterzeichnet, und genau diese Unterschriften machen das Dokument zum Beweismittel. Wenn unterwegs etwas schiefgeht &#8211; beschädigte Ware, verspätete Zustellung, falsche Sendung -, hat jede Partei ihr eigenes Exemplar griffbereit, um den vereinbarten Inhalt zu belegen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-11342" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/05/cmr-2_klein-1024x771.jpg" alt="" width="1024" height="771" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/05/cmr-2_klein-1024x771.jpg 1024w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/05/cmr-2_klein-980x738.jpg 980w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/05/cmr-2_klein-480x362.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></p>
<h2>Sperrpapier &#8211; was diese Eigenschaft im Alltag wirklich bedeutet</h2>
<p>Hier eine Abgrenzung, die in der Prüfung gern abgefragt wird: Der CMR-Frachtbrief ist ein <strong>Sperrpapier</strong>, kein Wertpapier. Anders als beim Konnossement (B/L) im Seeverkehr lassen sich mit dem CMR-Frachtbrief keine Rechte am Gut übertragen &#8211; er kann also nicht indossiert oder als Sicherheit hinterlegt werden. Wer das Original besitzt, ist nicht automatisch verfügungsberechtigt; entscheidend bleibt der Vertrag und die im Frachtbrief eingetragenen Parteien. Dieser Unterschied klingt technisch, ist aber praxisrelevant &#8211; gerade wenn Akkreditive oder Bankgeschäfte ins Spiel kommen.</p>
<h2>Die Funktionen des CMR-Frachtbriefs auf einen Blick</h2>
<p>Drei Hauptfunktionen erfüllt das Dokument im Alltag, und sie greifen wie Zahnräder ineinander:</p>
<ul>
<li>Erstens ist der CMR-Frachtbrief <strong>Beweis über Abschluss und Inhalt des Frachtvertrages. E</strong>r hält schwarz auf weiß fest, was zwischen Absender und Frachtführer vereinbart wurde.</li>
<li>Zweitens dient er als <strong>Empfangsbescheinigung</strong>: Mit der Unterschrift bestätigt der Frachtführer, dass er das Gut in einem bestimmten Zustand übernommen hat. Und</li>
<li>Drittens fungiert er als <strong>Begleitpapier</strong>, das die Sendung physisch begleitet und dem Empfänger die Identifikation der Ware ermöglicht.</li>
</ul>
<h2>Wenn du dich besser absichern willst: Wertdeklaration und Lieferinteresse</h2>
<p>Über die Pflichtangaben hinaus erlaubt der CMR-Frachtbrief zwei freiwillige Eintragungen, die im Schadenfall Gold wert sein können. Die <strong>Wertdeklaration</strong> erhöht die Haftung des Frachtführers über die gesetzliche Grenze von 8,33 SZR pro Kilogramm hinaus &#8211; bis zu dem deklarierten Wert, gegen Zahlung eines Frachtzuschlags. Das <strong>Interesse an der Lieferung</strong> geht noch einen Schritt weiter: Hier deklarierst du nicht nur den Warenwert, sondern auch den wirtschaftlichen Schaden, der dir bei Verlust, Beschädigung oder Verspätung zusätzlich entsteht. Beide Eintragungen kosten extra, lohnen sich aber, wenn die Sendung sensibel oder zeitkritisch ist — etwa weil ein Produktionsausfall droht, wenn die Ware nicht pünktlich am Band liegt. Mehr zur Absicherung im Schadenfall findest du in meinem Beitrag zur <a href="https://www.loqlearn.de/transportversicherung-ein-pruefungsrelevantes-thema/">Transportversicherung</a>.</p>
<h2>eCMR: der digitale Bruder auf dem Vormarsch</h2>
<p>Der klassische Papier-Frachtbrief bekommt zunehmend digitale Konkurrenz. Mit dem <strong>eCMR-Zusatzprotokoll</strong> von 2008 wurde die rechtliche Grundlage für den elektronischen CMR-Frachtbrief geschaffen, in Deutschland trat das Protokoll im April 2022 in Kraft. Der eCMR hat dieselbe Rechtswirkung und Beweiskraft wie sein papiernes Pendant, läuft aber per Smartphone, Tablet oder spezieller Software ab — und spart damit Druck, Verteilung und Archivierung.</p>
<p>Für deine <a href="https://www.loqlearn.de/speditionskaufmann-abschlusspruefung/">Abschlussprüfung</a> musst du den eCMR aktuell nicht im Detail beherrschen, solltest aber wissen, dass es ihn gibt und dass er rechtlich gleichgestellt ist. In der Praxis wirst du ihm in den nächsten Jahren immer häufiger begegnen, und ab August 2026 müssen EU-Behörden den digitalen Frachtbrief auf zertifizierten Plattformen sogar verpflichtend akzeptieren.</p>
<h3>Musteraufgabe 1: Wann findet das CMR-Übereinkommen Anwendung?</h3>
<p><em>Aufgabe:</em> Erkläre, wann das CMR-Übereinkommen zur Anwendung kommt.</p>
<p><em>Lösung:</em> Das CMR-Übereinkommen gilt für grenzüberschreitende Straßentransporte zwischen zwei Staaten, von denen mindestens einer das Übereinkommen ratifiziert haben muss. Liegt diese Voraussetzung vor, gilt das CMR-Recht für die komplette Beförderungsstrecke — also auch für den Streckenteil, der auf deutschem Boden zurückgelegt wird. Reine Inlandstransporte fallen dagegen unter das HGB-Frachtrecht.</p>
<h3>Musteraufgabe 2: Was bedeutet „Interesse an der Lieferung&#8220;?</h3>
<p><em>Aufgabe:</em> Im CMR-Frachtbrief kann ein „Interesse an der Lieferung&#8220; angegeben werden. Was ist darunter zu verstehen?</p>
<p><em>Lösung:</em> Wird ein Lieferinteresse im CMR-Frachtbrief eingetragen — und ein entsprechender Frachtzuschlag gezahlt —, haftet der Frachtführer für <strong>Güterschäden, Güterfolgeschäden und reine Vermögensschäden</strong> bis zur Höhe des deklarierten Lieferinteresses. Diese Eintragung erweitert die gesetzliche Haftung deutlich und kommt vor allem bei Sendungen zum Einsatz, bei denen ein Verlust oder eine Verspätung erheblichen Folgeschaden auslösen würde.</p>
<h3>Musteraufgabe 3: Sperrpapier und Wertdeklaration</h3>
<p><em>Aufgabe:</em> Ist der CMR-Frachtbrief ein Wertpapier? Und was wird mit einer Wertdeklaration erreicht?</p>
<p><em>Lösung:</em> Der CMR-Frachtbrief ist <strong>kein Wertpapier</strong>, sondern ein <strong>Sperrpapier</strong> — Rechte am Gut können also nicht über das Dokument übertragen werden. Die Wertdeklaration dagegen ist eine optionale Eintragung, mit der die Haftung des Frachtführers für Güterschäden über die gesetzliche Grenze von 8,33 SZR pro Kilogramm hinaus auf den deklarierten Wert erhöht wird. Voraussetzung ist die Zahlung eines Frachtzuschlags.</p>
<h2>Auf einen Blick &#8211; und wie es weitergeht</h2>
<p>Der CMR-Frachtbrief ist mehr als nur ein bürokratisches Begleitpapier &#8211; er ist Vertrag, Empfangsbescheinigung und Beweismittel in einem. Wer die Pflichtangaben kennt, die Anwendungsfälle des Übereinkommens richtig einordnet und die Sonderfälle wie Lieferinteresse und Wertdeklaration sauber unterscheidet, ist in der IHK-Prüfung bestens aufgestellt. Eng verzahnt mit dem CMR sind übrigens die <a href="https://www.loqlearn.de/%5BURL-folgt%5D/">Incoterms 2020</a> — sie regeln, <em>wer</em> den Transportauftrag erteilt und wer die Kosten trägt; beide Themen gehören gedanklich zusammen. Wer parallel auch in der Luftfracht unterwegs ist, sollte einen Blick in den Beitrag zum <a href="https://www.loqlearn.de/awb-der-luftfrachtbrief-so-verstehst-du-das-herzstueck-der-luftfracht-richtig/">AWB, dem Luftfrachtbrief</a> werfen, denn das Pendant in der Luftfracht funktioniert nach ähnlicher, aber eigener Logik. Wenn die Abschlussprüfung näher rückt, ist <a href="https://www.loqlearn.de/loqfusion/">LOQfusion</a> der Onlinekurs, in dem du alle drei Prüfungsfächer gezielt trainierst &#8211; mit den typischen Aufgaben, die dir in der IHK begegnen. Mit System verstehen, mit Routine bestehen.</p>
<p>Good luck!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.loqlearn.de/cmr-frachtbrief-einfach-erklaert-was-du-als-azubi-in-der-spedition-wirklich-wissen-musst/">CMR-Frachtbrief einfach erklärt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.loqlearn.de">LOQlearn - AusbildungsBegleitenderUnterricht</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Incoterms 2020 einfach erklärt – für die IHK-Prüfung in Spedition und Logistik</title>
		<link>https://www.loqlearn.de/incoterms-2020-einfach-erklaert-fuer-die-ihk-pruefung-in-spedition-und-logistik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Nüßgen-Harder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 07:21:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du blätterst durch deine Prüfungsunterlagen, und plötzlich stehen da diese drei Buchstaben: DAP. Gleich daneben: FCA. Und weiter unten warten schon CPT, CFR und ein paar andere Kürzel, die auf den ersten Blick wirken wie Geheimcode aus dem Logistik-Maschinenraum. Keine Panik – hinter den Incoterms 2020 steckt kein Hexenwerk, sondern ein erstaunlich logisches System. Wenn [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.loqlearn.de/incoterms-2020-einfach-erklaert-fuer-die-ihk-pruefung-in-spedition-und-logistik/">Incoterms 2020 einfach erklärt – für die IHK-Prüfung in Spedition und Logistik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.loqlearn.de">LOQlearn - AusbildungsBegleitenderUnterricht</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du blätterst durch deine Prüfungsunterlagen, und plötzlich stehen da diese drei Buchstaben: DAP. Gleich daneben: FCA. Und weiter unten warten schon CPT, CFR und ein paar andere Kürzel, die auf den ersten Blick wirken wie Geheimcode aus dem Logistik-Maschinenraum.</p>
<p>Keine Panik – hinter den Incoterms 2020 steckt kein Hexenwerk, sondern ein erstaunlich logisches System. Wenn du die Systematik einmal durchschaut hast, kommst du in der IHK-Prüfung deutlich entspannter über die Runden. Und im Tagesgeschäft deiner Spedition sowieso, denn ohne Incoterms läuft im Export schlicht nichts.</p>
<h2>Incoterms 2020 in der Spedition – warum so wichtig?</h2>
<p>Die Incoterms sind das Regelwerk der Internationalen Handelskammer für internationale Lieferbedingungen. Sie klären die zentralen Fragen jedes Außenhandelsgeschäfts: Wer trägt welche Kosten? Wann geht das Risiko vom Verkäufer auf den Käufer über? Und wer kümmert sich um Verpackung, Versicherung, Zollabfertigung. In der Spedition tauchen Incoterms auf dem CMR-Frachtbrief auf, im Akkreditiv, in der Handelsrechnung. Wer sie richtig liest, weiß sofort, wer wofür geradestehen muss. Wer sie falsch deutet, holt sich früher oder später einen Anpfiff – vom Chef, vom Kunden oder, im dümmsten Fall, vom Versicherer.</p>
<h2>Vier Gruppen, eine klare Logik – so bekommst du Ordnung in die Klauseln</h2>
<p>Die elf Klauseln der Incoterms 2020 lassen sich in vier Gruppen einsortieren, und wenn du dir diesen roten Faden merkst, hast du schon die halbe Miete.</p>
<ul>
<li><strong>Die E-Gruppe (EXW) steht ganz am Anfang der Transportkette</strong>: Der Verkäufer stellt die Ware lediglich bereit, alles Weitere wandert auf den Tisch des Käufers.</li>
<li><strong>Die F-Gruppe (FCA, FAS, FOB) geht einen Schritt weiter: </strong>Der Verkäufer übergibt die Ware an einen vom Käufer benannten Frachtführer, der Hauptlauf bleibt aber in der Hand des Käufers.</li>
<li><strong>Die C-Gruppe (CPT, CIP, CFR, CIF) ist der Klassiker für Kalkulationsaufgaben: </strong>Hier organisiert und zahlt der Verkäufer den Hauptlauf, trägt aber das Risiko nur bis zur Übergabe an den ersten Frachtführer.</li>
<li><strong>Und die D-Gruppe (DAP, DPU, DDP) bedeutet:</strong> Der Verkäufer bringt die Ware bis zum Empfangsort, inklusive Risiko und Kosten – die umfassendste Verpflichtung, die ein Verkäufer schultern kann.</li>
</ul>
<p>Wenn du dir lieber ein Video dazu anschaust: ich stelle die Incoterms auch ausführlich auf Youtube dar:<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=c_Enyi-u6pE&amp;t=87s" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11334" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/05/incoterms2020_youtube.png" alt="" width="800" height="506" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/05/incoterms2020_youtube.png 800w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/05/incoterms2020_youtube-480x304.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></a></p>
<h2>Die 11 Klauseln der Incoterms 2020 – deine Übersicht auf einen Blick</h2>
<p>Damit du den Überblick nicht verlierst, hier die komplette Aufstellung in der Reihenfolge, in der sie dir in der Prüfung auch begegnet:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<td><strong>Gruppe</strong></td>
<td><strong>Klausel</strong></td>
<td><strong>Bedeutung</strong></td>
<td><strong>Geeignet für</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>E</td>
<td>EXW</td>
<td>Ab Werk</td>
<td>alle Verkehrsträger</td>
</tr>
<tr>
<td>F</td>
<td>FCA</td>
<td>Frei Frachtführer</td>
<td>alle Verkehrsträger</td>
</tr>
<tr>
<td>F</td>
<td>FAS</td>
<td>Frei längsseits Schiff</td>
<td>See-/Binnenschiff</td>
</tr>
<tr>
<td>F</td>
<td>FOB</td>
<td>Frei an Bord</td>
<td>See-/Binnenschiff</td>
</tr>
<tr>
<td>C</td>
<td>CPT</td>
<td>Frachtfrei</td>
<td>alle Verkehrsträger</td>
</tr>
<tr>
<td>C</td>
<td>CIP</td>
<td>Frachtfrei versichert</td>
<td>alle Verkehrsträger</td>
</tr>
<tr>
<td>C</td>
<td>CFR</td>
<td>Kosten und Fracht</td>
<td>See-/Binnenschiff</td>
</tr>
<tr>
<td>C</td>
<td>CIF</td>
<td>Kosten, Versicherung, Fracht</td>
<td>See-/Binnenschiff</td>
</tr>
<tr>
<td>D</td>
<td>DAP</td>
<td>Geliefert benannter Ort</td>
<td>alle Verkehrsträger</td>
</tr>
<tr>
<td>D</td>
<td>DPU</td>
<td>Geliefert entladen</td>
<td>alle Verkehrsträger</td>
</tr>
<tr>
<td>D</td>
<td>DDP</td>
<td>Geliefert verzollt</td>
<td>alle Verkehrsträger</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Vier der elf Klauseln sind ausschließlich für die Seeschifffahrt gedacht – FAS, FOB, CFR und CIF. Die restlichen sieben kannst du für alle Verkehrsträger einsetzen. Das ist wichtig, wenn du in der Prüfung eine Klausel für einen Lkw-Transport auswählen sollst: FOB scheidet dann kategorisch aus, egal wie vertraut der Begriff daherkommt.</p>
<blockquote><p><strong>Das musst du dir merken:</strong> Je näher die Klausel am Buchstaben D steht, desto mehr Last schultert der Verkäufer. EXW am einen Ende – der Käufer packt alles an. DDP am anderen Ende – der Verkäufer liefert bis vor die Tür, verzollt, alles inklusive. Die Gruppen E, F, C und D sind also nichts anderes als ein Schieberegler für Verantwortung.</p></blockquote>
<h2>FCA und DAP – deine Dauerbegleiter im Spedi-Alltag</h2>
<p>Keine anderen Klauseln begegnen dir in der Spedition so oft wie FCA und DAP. Die FCA Incoterms 2020 (Free Carrier) sind seit der Reform 2020 noch flexibler geworden, weil der Verkäufer die Ware wahlweise in seinen eigenen Räumen oder an einem benannten Ort übergeben kann – ein Glücksgriff für Exporteure, die mit Akkreditiven arbeiten und einen On-Board-Vermerk brauchen. Gefahr und Kosten gehen in dem Moment über, in dem du die Ware dem Frachtführer des Käufers übergibst. Alles, was danach passiert – Hauptlauf, Versicherung, Zollformalitäten im Empfangsland – geht den Verkäufer nichts mehr an. FCA ist damit so etwas wie das Arbeitspferd der modernen Exportabwicklung.</p>
<p>Anders gelagert ist DAP (Delivered at Place). Die DAP Incoterms 2020 verpflichten den Verkäufer, die Ware auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko bis zum vereinbarten Ort im Land des Käufers zu bringen – nur die Entladung und die Einfuhrverzollung bleiben Sache des Käufers. Für viele Exporteure klingt das nach Kundenservice vom Feinsten, birgt aber Tücken: Bleibt der Lkw am Zoll stehen, trägt der Verkäufer den Stillstand. Verzögert sich die Einfuhr, wird es schnell ungemütlich. DAP ist bequem für den Käufer – und ein kleines Wagnis für den Verkäufer, das in der Kalkulation mitgedacht werden will.</p>
<h2>Gefahrenübergang ist nicht gleich Kostenübergang – der Klassiker unter den Stolperfallen</h2>
<p>Wenn die Prüfungskommission Incoterms abfragt, zielt sie fast immer auf genau diesen Punkt. Bei den C-Klauseln – CPT, CIP, CFR, CIF – fallen Kosten- und Gefahrenübergang nämlich auseinander. Der Verkäufer organisiert und bezahlt den Hauptlauf bis zum Bestimmungsort, aber das Risiko geht schon viel früher über: nämlich mit der Übergabe an den ersten Frachtführer im Abgangsland. Wer das verwechselt, baut sich selbst eine Fehlerquelle ein, die in der Klausur gnadenlos bestraft wird.</p>
<p><strong>Merke:</strong> Bei C-Klauseln wandert das Geld weiter mit der Ware, das Risiko bleibt gedanklich am Startpunkt stehen.</p>
<blockquote><p><strong>Tipp für deine Prüfungsvorbereitung:</strong> Leg dir elf Karteikarten an – eine pro Klausel. Vorderseite: das Kürzel plus der Verkehrsträger. Rückseite: Kosten- und Gefahrenübergang in je einer Zeile. Wenn du den Stapel dreimal pro Woche durchgehst, sitzt die Systematik nach zwei Wochen. Karteikarten sind altmodisch, aber sie schlagen jede App – weil du beim Schreiben schon mitlernst.</p></blockquote>
<h2>Musteraufgabe 1: CFR oder CPT – worin liegt der Unterschied?</h2>
<p>Ein Klassiker aus den IHK-Prüfungsfragen – und genau die Sorte Aufgabe, die du mit klarem Systemverständnis in 30 Sekunden vom Tisch hast:</p>
<p><em>Aufgabe:</em> Erläutere den Unterschied zwischen den Incoterms-Klauseln CFR und CPT hinsichtlich Kosten- und Gefahrenübergang.</p>
<p><em>Lösung:</em></p>
<table>
<thead>
<tr>
<td></td>
<td><strong>CFR</strong></td>
<td><strong>CPT</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Verkehrsträger</td>
<td>See-/Binnenschiff</td>
<td>alle Verkehrsträger</td>
</tr>
<tr>
<td>Kostenübergang</td>
<td>bei Ankunft des Schiffes im Bestimmungshafen</td>
<td>bei Ankunft des Beförderungsmittels am benannten Bestimmungsort</td>
</tr>
<tr>
<td>Gefahrenübergang</td>
<td>nach erfolgter Beladung auf das Schiff im Abgangshafen</td>
<td>bei Übergabe der Güter an den ersten Frachtführer</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Beide Klauseln gehören zur C-Gruppe, also zum Typ „Kosten weiter, Risiko früh über&#8220;. Der Unterschied liegt im Verkehrsträger: CFR ist eine reine Seeverkehrsklausel, CPT passt für jeden Transportmodus – Lkw, Flugzeug, Bahn, multimodal.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-11336" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/05/incoterms2020-2-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/05/incoterms2020-2-980x653.jpg 980w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/05/incoterms2020-2-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></p>
<h2>Musteraufgabe 2: Kosten- und Gefahrenübergang bei DAP</h2>
<p><em>Aufgabe:</em> Ein deutscher Exporteur verkauft Maschinenteile an einen Kunden in Madrid. Der Vertrag lautet „DAP Madrid, Warenannahmestelle Firma X, Incoterms 2020&#8243;. Wer trägt welche Kosten und welches Risiko, wenn die Ware auf dem Lkw-Transport in Spanien beschädigt wird?</p>
<p><em>Lösung:</em> Bei DAP bleibt das Risiko beim Verkäufer bis zum benannten Ort im Bestimmungsland – also bis zur Warenannahmestelle in Madrid. Tritt der Schaden unterwegs in Spanien auf, steht der deutsche Exporteur in der Haftung. Auch die Transportkosten bis Madrid schultert er. Erst die Entladung vor Ort und die Einfuhrverzollung gehen zulasten des spanischen Käufers. Die praktische Konsequenz: Ohne ordentliche Transportversicherung ist DAP für den Verkäufer ein kleines Vabanquespiel.</p>
<h2>Auf einen Blick – und wie du dich jetzt konkret vorbereitest</h2>
<p>Incoterms 2020 einfach erklärt heißt im Kern: vier Gruppen, elf Klauseln, eine saubere Trennung zwischen Kosten und Risiko. Wenn du dir diese drei Koordinaten einprägst, kannst du jede Prüfungsaufgabe zu Incoterms logisch auseinandernehmen – ohne jedes Detail stur auswendig zu lernen.</p>
<p>Für den tieferen Einstieg lohnt sich unser <a href="https://www.loqlearn.de/incoterms-2020/">Workshop Incoterms 2020</a>, in dem wir uns alle elf Klauseln Stück für Stück anschauen, inklusive der Änderungen gegenüber den Incoterms 2010 und der Auswirkungen auf die Zollwertberechnung. Ergänzend empfehle ich dir unser <a href="https://www.youtube.com/watch?v=c_Enyi-u6pE&amp;t=11s">Video zu den Incoterms 2020 auf YouTube</a> – in rund 15 Minuten hast du das Wesentliche kompakt im Kopf.</p>
<p>Und wenn die <a href="https://www.loqlearn.de/pruefungsvorbereitung_uebersicht_azubis/">Abschlussprüfung Spedition und Logistikdienstleistung</a> am Horizont auftaucht, ist <a href="https://www.loqlearn.de/loqfusion/">LOQfusion</a> der passende Onlinekurs: An 15 Abendterminen gehen wir alle drei Prüfungsfächer durch – Leistungserstellung, Rewe und Wiso – mit genau den Prüfungsaufgaben, die dir in der IHK wirklich begegnen. So gehst du nicht nur mit Systemverständnis, sondern auch mit echter Prüfungsroutine in die Klausur.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.loqlearn.de/incoterms-2020-einfach-erklaert-fuer-die-ihk-pruefung-in-spedition-und-logistik/">Incoterms 2020 einfach erklärt – für die IHK-Prüfung in Spedition und Logistik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.loqlearn.de">LOQlearn - AusbildungsBegleitenderUnterricht</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warenrohgewinn und Rohgewinnaufschlagsatz berechnen – so funktioniert&#8217;s</title>
		<link>https://www.loqlearn.de/warenrohgewinn-und-rohgewinnaufschlagsatz-berechnen-so-funktionierts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Nüßgen-Harder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 09:10:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du sitzt vor einer Kalkulationsaufgabe und da tauchen sie auf: Warenrohgewinn, Rohgewinnaufschlagsatz. Klingt erstmal sperrig – gehört aber zu den Grundlagen, die du als angehender Speditionskaufmann oder angehende Speditionskauffrau draufhaben musst. Ob in der Prüfung oder im Tagesgeschäft, wenn dein Chef fragt, ob sich ein Auftrag rechnet: Ohne diese beiden Kennzahlen tappst du im Dunkeln. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.loqlearn.de/warenrohgewinn-und-rohgewinnaufschlagsatz-berechnen-so-funktionierts/">Warenrohgewinn und Rohgewinnaufschlagsatz berechnen – so funktioniert&#8217;s</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.loqlearn.de">LOQlearn - AusbildungsBegleitenderUnterricht</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du sitzt vor einer Kalkulationsaufgabe und da tauchen sie auf: Warenrohgewinn, Rohgewinnaufschlagsatz. Klingt erstmal sperrig – gehört aber zu den Grundlagen, die du als angehender Speditionskaufmann oder angehende Speditionskauffrau draufhaben musst. Ob in der Prüfung oder im Tagesgeschäft, wenn dein Chef fragt, ob sich ein Auftrag rechnet: Ohne diese beiden Kennzahlen tappst du im Dunkeln. Und das Gute – die Rechenwege sind kein Hexenwerk. Zwei Formeln, ein Beispiel, fertig.</p>
<h2>Warenrohgewinn – was steckt dahinter?</h2>
<p>Der Warenrohgewinn zeigt dir, was nach Abzug des <a href="https://www.loqlearn.de/wareneinsatz-berechnen/">Wareneinsatzes</a> vom Umsatz übrig bleibt. Also der Betrag, der dem Unternehmen zur Verfügung steht, um Kosten wie Miete, Löhne, Versicherungen und den ganzen übrigen Betriebsapparat zu decken.</p>
<p>Umsatz allein sagt nämlich herzlich wenig aus – erst wenn du weißt, was du für deine verkaufte Ware bezahlt hast, erkennst du, ob am Ende noch Luft zum Atmen bleibt. In der Spedition betrifft das zum Beispiel Verpackungsmaterial, Ladehilfsmittel oder Zubehör, das an Kunden weiterverkauft wird. Der Warenrohgewinn ist, wenn du so willst, der erste ehrliche Gradmesser dafür, ob ein Geschäft trägt.</p>
<p>Die Formel ist denkbar schlicht: <strong>Warenrohgewinn = Umsatzerlöse – Wareneinsatz</strong></p>
<p>Das war&#8217;s. Mehr steckt nicht dahinter – und genau das macht die Sache so angenehm berechenbar.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-11327" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/04/warenroh_1-1024x574.jpg" alt="" width="1024" height="574" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/04/warenroh_1-980x549.jpg 980w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/04/warenroh_1-480x269.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></p>
<h2>Der Rohgewinnaufschlagsatz – die andere Seite der Medaille</h2>
<p>Jetzt wird es einen Tick spannender. Der Rohgewinnaufschlagsatz setzt den Rohgewinn ins Verhältnis zum Wareneinsatz. Er beantwortet eine ganz praktische Frage: Um wie viel Prozent muss ich den Einkaufspreis aufschlagen, damit mein Verkaufspreis stimmt? Diese Blickrichtung brauchst du im Alltag ständig, weil du beim Kalkulieren fast immer vom Einkaufspreis startest und nicht vom Umsatz rückwärts rechnest. Gerade wenn du in der Spedition Angebote schreibst und Material oder Nebenleistungen einpreisen musst, gibt dir der Aufschlagsatz eine Orientierung – darunter wird es, salopp gesagt, ein Zuschussgeschäft.</p>
<p>Die Formel: <strong>Rohgewinnaufschlagsatz (%) = Warenrohgewinn ÷ Wareneinsatz × 100</strong></p>
<blockquote><p><strong>Das musst du dir merken:</strong> Beim Warenrohgewinn rechnest du Umsatz minus Wareneinsatz. Beim Aufschlagsatz teilst du dieses Ergebnis durch den Wareneinsatz und multiplizierst mit 100. Gleicher Zähler, andere Bezugsgröße – das ist der ganze Unterschied.</p></blockquote>
<h2>Ein Rechenbeispiel aus der Spedition</h2>
<p>Dein Ausbildungsbetrieb – eine mittelgroße Spedition – verkauft Verpackungsmaterial an Kunden weiter: Kartonagen, Kantenschutz, Stretchfolie, Paletten. Am Quartalsende stehen diese Zahlen:</p>
<ul>
<li>Umsatzerlöse aus dem Materialverkauf: 48.000 €</li>
<li>Wareneinsatz (Einkauf des Materials): 30.000 €</li>
</ul>
<h3>So gehst du für Warenrohgewinn und Rohgewinnaufschlagsatz berechnen vor:</h3>
<ol>
<li>Warenrohgewinn: 48.000 € – 30.000 € = <strong>000 €</strong></li>
<li>Rohgewinnaufschlagsatz: 18.000 € ÷ 30.000 € × 100 = <strong>60 %</strong></li>
</ol>
<p>Der Einkaufspreis wurde also um 60 Prozent aufgeschlagen, um den Verkaufspreis zu bilden. Wäre der Wareneinsatz höher gewesen – sagen wir 36.000 € bei gleichem Umsatz –, hätte der Aufschlagsatz nur noch rund 33 % betragen. Du siehst: Schon kleine Verschiebungen im Einkauf verändern das Bild spürbar.</p>
<blockquote><p><strong>Tipp für deine </strong><a href="https://www.loqlearn.de/pruefungsvorbereitung-2/"><strong>Prüfungsvorbereitung</strong></a><strong>:</strong> Schreib dir die beiden Formeln nebeneinander auf eine Karteikarte – links den Warenrohgewinn (Umsatz minus Wareneinsatz), rechts den Aufschlagsatz (Rohgewinn geteilt durch Wareneinsatz mal 100). Häng die Karte an deinen Bildschirm oder kleb sie an den Kühlschrank. Solche visuellen Anker brennen sich ein, weil du sie nebenbei immer wieder siehst.</p></blockquote>
<h2>Vom Aufschlagsatz zum Angebotspreis – so nutzt du die Formel im Alltag</h2>
<p>Nehmen wir an, dein Chef bittet dich, ein Angebot für einen Kunden zu erstellen, der regelmäßig Exportverpackungen über eure Spedition bezieht. Du kennst deinen Einkaufspreis: 12 € pro Einheit. Euer Rohgewinnaufschlagsatz liegt bei 60 %. Also rechnest du: 12 € × 1,60 = 19,20 € – das ist dein Verkaufspreis, bei dem die übliche Marge erhalten bleibt. Die „1&#8243; steht für den vollen Einkaufspreis, die „0,60&#8243; für den 60-Prozent-Aufschlag – zusammen also 160 % vom Einkauf.</p>
<p>Ohne diesen Aufschlagsatz müsstest du jedes Mal den gesamten Kalkulationsweg von vorn aufrollen, was im laufenden Geschäft schlicht zu umständlich wäre. Der Aufschlagsatz funktioniert wie ein Kompass: Er gibt dir die Richtung vor, auch wenn du die Detailrechnung nicht jedes Mal aufmachst. Und wenn ein Kunde am Telefon nach einem Preis fragt, hast du innerhalb von Sekunden eine belastbare Zahl parat – das hat schon manchem Azubi ein anerkennendes Nicken vom Disponenten eingebracht.</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-11328" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/04/warenroh_2-1024x574.jpg" alt="" width="1024" height="574" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/04/warenroh_2-980x549.jpg 980w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/04/warenroh_2-480x269.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></h2>
<h2>Stolperfallen, die du kennen solltest</h2>
<p>In der Prüfung gibt es ein paar Klassiker, an denen Azubis regelmäßig hängenbleiben. Damit dir das nicht passiert, hier die häufigsten Fehlerquellen:</p>
<p><strong>#1 Bezugsgröße verwechselt:</strong> Wer den Aufschlagsatz berechnen will, aber versehentlich durch den Umsatz teilt statt durch den Wareneinsatz, bekommt eine andere Kennzahl. Lies die Aufgabenstellung deshalb zweimal und unterstreiche, wonach gefragt wird.</p>
<p><strong>#2 Wareneinsatz nicht sauber ermittelt:</strong> Der Wareneinsatz ist nicht einfach gleich dem Einkaufspreis. Er berücksichtigt Anfangsbestand plus Zugänge minus Endbestand. Enthält die Aufgabe Bestandsveränderungen, musst du den <a href="https://www.loqlearn.de/wareneinsatz-berechnen/">Wareneinsatz zuerst korrekt berechnen</a>, bevor du weitermachst.</p>
<p><strong>#3 Mal-hundert vergessen:</strong> Klingt banal, passiert aber unter Zeitdruck: Du rechnest 18.000 ÷ 30.000 = 0,6 und schreibst 0,6 % statt 60 %. Immer daran denken, das Ergebnis mit 100 zu multiplizieren.</p>
<h2>Auf einen Blick: die Formeln für Warenrohgewinn und Rohgewinnaufschlagsatz</h2>
<table>
<thead>
<tr>
<td><strong>Kennzahl</strong></td>
<td><strong>Formel</strong></td>
<td><strong>Das steckt dahinter</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Warenrohgewinn</td>
<td>Umsatzerlöse – Wareneinsatz</td>
<td>Was nach Abzug der Warenkosten übrig bleibt</td>
</tr>
<tr>
<td>Rohgewinnaufschlagsatz</td>
<td>Warenrohgewinn ÷ Wareneinsatz × 100</td>
<td>Um wie viel Prozent der Einkauf aufgeschlagen wird</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Du siehst: Zwei Formeln, ein gemeinsamer Ausgangspunkt – der Warenrohgewinn. Wenn du den sauber ermittelt hast, ergibt sich der Aufschlagsatz fast von allein. Die ganze Kalkulation steht und fällt mit einem ordentlich berechneten Wareneinsatz, und genau deshalb lohnt es sich, auch diesen Baustein zu beherrschen.</p>
<p>Wenn du noch mehr Rechenwege aus Spedition und Logistik trainieren willst: Schau dir meinen Beitrag zu <a href="https://www.loqlearn.de/lademeter-berechnen/">Lademeter berechnen</a> oder zum <a href="https://www.loqlearn.de/volumengewicht-berechnen-so-funktionierts-in-spedition-logistik/">Volumengewicht berechnen</a> an – beides Themen, die in der Prüfung gern drankommen und sich mit derselben Ruhe lösen lassen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.loqlearn.de/warenrohgewinn-und-rohgewinnaufschlagsatz-berechnen-so-funktionierts/">Warenrohgewinn und Rohgewinnaufschlagsatz berechnen – so funktioniert&#8217;s</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.loqlearn.de">LOQlearn - AusbildungsBegleitenderUnterricht</a>.</p>
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		<item>
		<title>Volumengewicht berechnen – so funktioniert&#8217;s</title>
		<link>https://www.loqlearn.de/volumengewicht-berechnen-so-funktionierts-in-spedition-logistik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Nüßgen-Harder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 11:36:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.loqlearn.de/?p=11316</guid>

					<description><![CDATA[<p>Du rechnest Fracht ab und plötzlich steht da: frachtpflichtiges Gewicht. Klingt erstmal technisch – ist es aber gar nicht. Hinter dem Begriff steckt eine Idee, die ziemlich einleuchtend ist, wenn man sie einmal erklärt bekommt. Und genau das tun wir hier: Schritt für Schritt, ohne Umwege. Was ist Volumengewicht – und warum gibt es das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Du rechnest Fracht ab und plötzlich steht da: frachtpflichtiges Gewicht. Klingt erstmal technisch – ist es aber gar nicht. Hinter dem Begriff steckt eine Idee, die ziemlich einleuchtend ist, wenn man sie einmal erklärt bekommt. Und genau das tun wir hier: Schritt für Schritt, ohne Umwege.</p>
<h2>Was ist Volumengewicht – und warum gibt es das überhaupt?</h2>
<p>Stell dir vor, du verschickst per Luftfracht eine Kiste voller Styropor. Sie wiegt kaum etwas – vielleicht 5 kg. Aber sie ist riesig und nimmt im Frachtraum genau so viel Platz weg wie eine schwere Kiste mit Metallteilen. Für die Airline entsteht in beiden Fällen dasselbe Problem: Der Platz ist weg. Deshalb berechnen Fluggesellschaften nicht nur das echte Gewicht einer Sendung, sondern auch den Raum, den sie einnimmt. Das Ergebnis heißt Volumengewicht – und wer höher liegt, Bruttogewicht oder Volumengewicht, der zählt.</p>
<p>Das klingt zunächst wie eine Sonderregel, ist aber eigentlich ganz logisch: Die Airline verkauft Kapazität – und Kapazität hat zwei Dimensionen. Einmal Tragkraft, einmal Stauraum. Das Volumengewicht stellt sicher, dass auch &#8222;leichte&#8220; aber sperrige Sendungen ihren fairen Anteil an den Transportkosten tragen.</p>
<h2>Die Formel für Volumengewicht – eine einzige, die du dir merken musst</h2>
<p>Für die Luftfracht gilt weltweit ein einheitlicher Standard. Die Formel lautet: <strong>Volumengewicht (kg) = Länge × Breite × Höhe (in cm) ÷ 6.000<br />
</strong>Für jedes Packstück einzeln ausrechnen – dann mit der Stückzahl multiplizieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-11318" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/03/volumengewicht2-1024x574.jpg" alt="" width="1024" height="574" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/03/volumengewicht2-980x549.jpg 980w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/03/volumengewicht2-480x269.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></p>
<p>Den Divisor 6.000 kannst du dir einfach merken: Er kommt daher, dass 1 Kubikmeter Volumen in der Luftfracht 167 kg entspricht. Du musst diese Zahl nicht herleiten – du musst sie nur kennen, denn sie taucht auch als Sperrigkeit in Prüfungsaufgaben auf.</p>
<blockquote><p><strong>Das musst du dir merken:</strong> Länge × Breite × Höhe (in cm) ÷ 6.000 = Volumengewicht je Packstück Ergebnis × Stückzahl = Volumengewicht gesamt. Dann vergleichst du: Bruttogewicht oder Volumengewicht – der höhere Wert ist dein frachtpflichtiges Gewicht.</p></blockquote>
<h3>Ein kurzes Rechenbeispiel</h3>
<p>Du hast <strong>2 Kisten</strong>, jede misst <strong>100 cm × 80 cm × 60 cm</strong>. Das Bruttogewicht der Sendung beträgt insgesamt <strong>140 kg</strong>. So gehst du vor:</p>
<ol>
<li>Volumengewicht je Kiste: 100 × 80 × 60 ÷ 6.000 = 480.000 ÷ 6.000 = 80 kg</li>
<li>Volumengewicht gesamt: 80 kg × 2 Kisten = 160 kg</li>
<li>Bruttogewicht: 140 kg</li>
<li>Vergleich: 160 kg &gt; 140 kg → frachtpflichtiges Gewicht = 160 kg</li>
</ol>
<p>Du berechnest die Fracht also auf Basis von 160 kg – nicht auf Basis des echten Gewichts. Wäre das Bruttogewicht höher gewesen, zum Beispiel 200 kg, würde dieses gelten. Du nimmst immer den <strong>höheren</strong> der beiden Werte.</p>
<h3>Merksatz: Das frachtpflichtige Gewicht</h3>
<ol>
<li>Maße aufnehmen (Länge × Breite × Höhe in cm)</li>
<li>Volumengewicht berechnen (÷ 6.000, dann × Stückzahl)</li>
<li>Mit Bruttogewicht vergleichen</li>
<li>Den höheren Wert nehmen – das ist dein frachtpflichtiges Gewicht.</li>
</ol>
<p><strong>Das reicht für die Prüfung schon sehr weit.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-11319" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/03/volumengewicht3-1024x574.jpg" alt="" width="1024" height="574" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/03/volumengewicht3-980x549.jpg 980w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/03/volumengewicht3-480x269.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></p>
<blockquote><p><strong>Kleiner Tipp für deine <a href="https://www.loqlearn.de/pruefungsvorbereitung-2/">Prüfungsvorbereitung</a>:</strong> Schreib dir die vier Schritte beim Üben immer in derselben Reihenfolge auf: Maße notieren → Volumengewicht berechnen → mit Bruttogewicht vergleichen → höheren Wert nehmen. Wer das einmal als feste Abfolge verinnerlicht hat, macht in der Prüfung kaum noch Fehler – auch wenn die Aufgabe auf den ersten Blick kompliziert aussieht.</p></blockquote>
<h2>Und Volumengewicht in der Seefracht?</h2>
<p>Das Grundprinzip ist dasselbe – aber der Maßstab ist ein anderer. In der Seefracht gilt:<br />
<strong>1 Kubikmeter = 1.000 kg</strong>.</p>
<p>Die Sperrigkeitsgrenze liegt also viel höher als in der Luftfracht, wo schon 167 kg pro Kubikmeter als Grenzwert gelten. Das zeigt, wie viel dichter Seefrachtgut im Schnitt ist – und warum Luftfracht für leichte, sperrige Güter besonders schnell teuer wird. Apropos Seefracht: Hier erkläre ich dir die<a href="https://www.loqlearn.de/seefracht-konkret-container-movements-fcl-lcl-einfach-erklaert/"> Seefracht Container-Movements FCL/LCL.</a></p>
<h2>Schon gewusst? Quantity Rates – für Fortgeschrittene</h2>
<p>In der Luftfracht gibt es gestaffelte Preisstufen: Ab bestimmten Gewichtsgrenzen (z. B. 100 kg, 300 kg, 500 kg) sinkt der Preis pro Kilogramm. Das kann dazu führen, dass eine Sendung mit 500 kg günstiger ist als eine mit 450 kg, weil der niedrigere Kilosatz der höheren Gewichtsklasse den Unterschied überkompensiert. Das ist kein Prüfungspflichtthema für den Einstieg – aber ein echter Profi-Kniff, den du dir für später merken kannst.</p>
<p>Du siehst: Volumengewicht klingt beim ersten Hören komplizierter, als es ist. Wenn du einmal verstanden hast, warum die Luftfracht nicht nur Kilos zählt, sondern auch Raum berechnet, dann macht die Formel sofort Sinn – und du wirst sie nicht mehr vergessen. Eine Formel, vier Schritte, ein Ergebnis. Das ist alles, was du brauchst. Wenn du noch mehr über Beerchnungen in Spedition und Logistik aneignen willst: Schau dir meinen Beitrag zu <a href="https://www.loqlearn.de/lademeter-berechnen/" target="_blank" rel="noopener">Lademeter berechnen</a> auch noch an &#8211; oder <a href="https://www.loqlearn.de/wareneinsatz-berechnen/">Wareneinsatz berechnen! </a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Prüfungsvorbereitung im Betrieb organisieren: so läuft`s</title>
		<link>https://www.loqlearn.de/pruefungsvorbereitung-spedition-im-betrieb-modelle-kosten-erfolg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Harder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 11:13:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prüfung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prüfungsvorbereitung im Betrieb lässt sich grob auf drei Wege herunterbrechen: innerbetrieblicher Unterricht, externer Präsenzkurs oder ein strukturiertes Online-Setup. Welche Lösung passt, hängt weniger vom „besten Lernmaterial“ ab, sondern davon, wie viel Zeit du realistisch freistellen kannst, wie verbindlich du Lernzeiten durchziehst und wie gut du Fortschritt im Blick behältst. Dieser Artikel vergleicht die Modelle nach [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Prüfungsvorbereitung im Betrieb lässt sich grob auf drei Wege herunterbrechen: innerbetrieblicher Unterricht, externer Präsenzkurs oder ein strukturiertes Online-Setup. Welche Lösung passt, hängt weniger vom „besten Lernmaterial“ ab, sondern davon, wie viel Zeit du realistisch freistellen kannst, wie verbindlich du Lernzeiten durchziehst und wie gut du Fortschritt im Blick behältst. Dieser Artikel vergleicht die Modelle nach Aufwand, Kosten, Flexibilität und typischem Einfluss auf die Bestehensquote – plus pragmatische Entscheidungshilfen für Ausbildungsleiter und Personalverantwortliche.</strong></p>
<p>Wenn du im Betrieb ausbildest, kennst du das Dilemma: Die Prüfung kommt zuverlässig – aber der Weg dahin frisst Zeit, Nerven und oft auch Produktivität. Genau deshalb lohnt es sich, die Prüfungsvorbereitung Spedition nicht „nebenbei“ laufen zu lassen, sondern als kleines Projekt zu organisieren: mit klarer Form, klaren Zuständigkeiten und einem Plan, der in euren Alltag passt.</p>
<h2>Warum die Organisationsform mehr entscheidet als das Lernmaterial</h2>
<p>Viele Betriebe investieren in Unterlagen, Lernapps oder einzelne Seminartage – und wundern sich am Ende trotzdem über schwankende Ergebnisse. Der Knackpunkt liegt oft nicht im Stoff, sondern in der Lernarchitektur: Wer führt, wer kontrolliert, wie regelmäßig wird gelernt und wie gut lässt sich das Ganze mit Schicht, Tagesgeschäft und Spitzenzeiten vereinbaren.</p>
<p>Je nachdem, ob du innerbetrieblich unterrichtest, extern in Präsenz schickst oder auf Online setzt, ändert sich die Verbindlichkeit – und damit die Wahrscheinlichkeit, dass die Azubis wirklich dranbleiben. Und ja: Das ist keine Raketenwissenschaft, aber es ist auch kein Selbstläufer.</p>
<h2>Drei Modelle im Überblick – kurz, klar, praxisnah</h2>
<p>Es gibt drei typische Wege für die Prüfungsvorbereitung Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (bzw. Kauffrau – der Abschluss bleibt derselbe):</p>
<ul>
<li><strong>Innerbetrieblicher Unterricht</strong> (Azubi-Lernzeit im Betrieb, betreut durch Ausbilder, Fachkräfte oder im Rahmen des LOQlearn Ausbildungsbegleitenden Unterrichts)</li>
<li><strong>Externer Präsenzkurs</strong> (z. B. eben gerne bei LOQlearn, in Wochenend-/Blockformaten)</li>
<li><strong>Onlinekurs / strukturiertes Online-Training</strong> (flexibel, planbar, oft mit festen Lernpfaden)</li>
</ul>
<p>Alle drei können funktionieren – aber nicht in jedem Betrieb gleich gut. Entscheidend ist, wie viel Planung du realistisch leisten kannst, wie viel Lernzeit ihr freischaufelt, und wie verbindlich das Setup wird.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11301" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/02/pruefung_1.jpg" alt="" width="800" height="603" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/02/pruefung_1.jpg 800w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/02/pruefung_1-480x362.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></p>
<h2>Vergleichstabelle: Aufwand, Kosten, Flexibilität, Steuerbarkeit</h2>
<p>Damit du nicht lange raten musst, hier eine pragmatische Gegenüberstellung:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<td><strong>Kriterium</strong></td>
<td><strong>Innerbetrieblich</strong></td>
<td><strong>Präsenzkurs extern</strong></td>
<td><strong>Onlinekurs (strukturiert)</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Planungsaufwand Betrieb</strong></td>
<td>hoch (Konzept, Termine, Material, Betreuung)</td>
<td>mittel (Auswahl, Buchung, Freistellung)</td>
<td>gering–mittel (Setup, Zeitfenster, Monitoring)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Direkte Kosten</strong></td>
<td>niedrig–mittel (vor allem interne Zeit)</td>
<td>mittel–hoch (Gebühren + Ausfallzeit)</td>
<td>mittel (Gebühren, dafür gut skalierbar)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Flexibilität im Alltag</strong></td>
<td>mittel (abhängig von Personal &amp; Auslastung)</td>
<td>gering–mittel (Fixtermine)</td>
<td>hoch (Zeitfenster steuerbar)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Einfluss/Steuerbarkeit</strong></td>
<td>sehr hoch (du bist nah dran)</td>
<td>mittel (du bekommst Ergebnisse zeitversetzt)</td>
<td>hoch (Tracking/Plan möglich, wenn konsequent genutzt)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Risiko „läuft nebenher“</strong></td>
<td>mittel (wenn Termine wackeln)</td>
<td>gering (Termin ist Termin)</td>
<td>mittel–hoch (wenn kein Druck/Monitoring)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Tendenz Bestehensquote</strong></td>
<td>gut, wenn konsequent &amp; didaktisch sauber</td>
<td>gut, wenn Kursqualität passt &amp; Azubi mitzieht</td>
<td>gut, wenn Struktur + Verbindlichkeit stehen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Tabelle ist bewusst unromantisch – denn am Ende zählt, was im echten Betriebsmoment passiert, wenn plötzlich ein Kunde drückt, ein Lkw fehlt und trotzdem „Lernen“ im Kalender steht.</p>
<hr />
<h3 style="text-align: center;">Wenn du ein strukturiertes Online-Training mit festen Terminen suchst, ist <a href="https://www.loqlearn.de/loqfusion/">LOQfusion </a>das passende Format: 15 Online-Abendtermine, die alle drei Prüfungsbereiche abdecken und gezielt an typischen Prüfungsaufgaben trainieren.</h3>
<hr />
<h2>Modell 1: Innerbetrieblicher Unterricht – maximaler Einfluss, maximaler Orga-Bedarf</h2>
<p>Innerbetrieblich bist du am dichtesten dran: Du siehst schnell, wer Lücken hat, wer sich durchmogelt und wer einfach nur einen Schubs braucht. Das kann Gold wert sein, weil du Inhalte direkt mit eurem Tagesgeschäft verknüpfen kannst – Zoll, Incoterms, Kalkulation, Reklamationsabläufe, Lagerkennzahlen: alles hat bei euch ja reale Anker.</p>
<p>Gleichzeitig ist der Aufwand nicht zu unterschätzen: Unterricht vorbereiten, Beispiele bauen, Aufgaben korrigieren, Termine halten – das frisst Kapazität, und zwar genau dann, wenn es eh brennt. Und wenn die Unterrichtsqualität schwankt, schwankt oft auch der Lernerfolg; da beißt die Maus keinen Faden ab. Aber hier bietet LOQlearn eine Lösung an: im <a href="https://www.loqlearn.de/ausbildungsbegleitender-unterricht/">Ausbildungsbegleitenden Unterricht</a> gehen wir auch die Prüfungsthemen an.</p>
<p><strong>So machst du innerbetrieblichen Unterricht stabil – ohne dich zu verheizen</strong><br />
Wenn du ohne Hilfe von Extern innerbetrieblich gehst, brauchst du nicht „mehr Stoff“, sondern ein kleines System. Bewährt haben sich in der Praxis vor allem diese Bausteine:</p>
<ul>
<li><strong>Fixer Rhythmus</strong> (z. B. 1 x pro Woche 60–90 Minuten, heilig wie ein Kundentermin)</li>
<li><strong>Mini-Curriculum</strong> (10–12 Themenblöcke, klar priorisiert nach Prüfungsrelevanz)</li>
<li><strong>Übungsformat mit Lösungen</strong> (damit Lernen nicht zur Meinungsrunde wird)</li>
<li><strong>Messpunkt alle 3–4 Wochen</strong> (Kurztest + Nachsteuerung, ohne Drama)</li>
<li><strong>Vertretungsregel</strong> (wenn Ausbilder ausfällt, fällt nicht gleich alles aus)<br />
Das klingt nüchtern – ist aber genau das, was in der Hektik trägt, weil es weniger improvisiert und mehr geführt wird.</li>
</ul>
<p>Wenn du innerbetrieblichen Unterricht willst, aber ohne eigenes Curriculum-Basteln, ist <a href="https://www.loqlearn.de/weiterbildung-logistik/loq-inhouse-loq-coach/">LOQinhouse – oder LOQ Coach</a>, wenn du selbst Unterstützung benötigst – passend: 1 x wöchentlich parallel zur Berufsschule, zugeschnitten auf eure Themen und Prozesse – damit Theorie und Praxis ineinandergreifen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11303" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/02/pruefung_3.jpg" alt="" width="800" height="603" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/02/pruefung_3.jpg 800w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/02/pruefung_3-480x362.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></p>
<h2>Modell 2: Externer Präsenzkurs – klare Termine, aber weniger Alltagspassung</h2>
<p>Ein guter Präsenzkurs kann wie ein Reset wirken: raus aus dem Betrieb, rein in Lernmodus, Fokus auf Prüfungstechnik und typische Aufgabenlogik. Gerade für Azubis, die sich im Betrieb schwer konzentrieren, kann das ein echter Befreiungsschlag sein – Tapetenwechsel, andere Stimme, anderer Takt.</p>
<p>Der Haken: Fixtermine kollidieren schnell mit Peak-Phasen, und der Transfer in euren Alltag passiert nicht automatisch. Außerdem hängt viel an der Kursqualität: Wenn der Kurs zu allgemein bleibt oder zu wenig mit echten Prüfungsaufgaben arbeitet, verpufft der Effekt; dann hat man zwar „was gemacht“, aber nichts gewonnen.</p>
<h2>Worauf du bei externen Kursen achten solltest – damit es kein Blindflug wird</h2>
<p>Damit du nicht nach Bauchgefühl buchst, hier ein paar handfeste Prüfpunkte, die du vorab klären kannst:</p>
<ul>
<li>Wird mit originalnahen Prüfungsaufgaben gearbeitet – inkl. Besprechung typischer Fehler?</li>
<li>Gibt es Diagnose (Einstufung) oder läuft alles „für alle gleich“?</li>
<li>Wie ist die Gruppengröße – und wie viel individuelle Korrektur findet statt?</li>
<li>Welche Schwerpunkte werden gesetzt (Rechnungen, Recht, Prozesse, Speditionskalkulation etc.)?</li>
<li>Bekommst du als Betrieb Rückmeldung, wo noch Baustellen sind?</li>
</ul>
<p>So triffst du eine Entscheidung mit Hand und Fuß – statt „wird schon passen“.</p>
<hr />
<h3 style="text-align: center;">Wenn du einen kompakten Präsenz-Boost in den Ferien suchst, ist <a href="https://www.loqlearn.de/loqexam1-2/">LOQexam1</a> der Ferienkurs: 2 Wochen Mo-Fr mit prüfungsnahen Aufgaben, Auswertung typischer Fehler und mindestens einer Prüfungssimulation – ideal, wenn du feste Lernzeit am Stück freistellen kannst.</h3>
<hr />
<h2>Modell 3: Onlinekurs – flexibel, skalierbar, aber nur stark mit Verbindlichkeit</h2>
<p>Online ist oft der pragmatischste Weg, wenn du mehrere Azubis hast, wenig Zeitfenster im Betrieb und trotzdem ein sauberes Trainingsgerüst willst. Du kannst Lernzeiten besser um Schichtpläne herum legen, Inhalte wiederholen lassen und – je nach Format – Fortschritt messbar machen. Gleichzeitig lauert die klassische Falle: „Mach das mal online“ klingt gut, endet aber gern in sporadischem Klicken kurz vor der Prüfung. Online funktioniert dann richtig gut, wenn du es im Betrieb einhegst: feste Lernslots, klare Erwartungen, und jemand, der kurz draufschaut, ob wirklich gearbeitet wird – ohne Gängelband, aber mit Plan.</p>
<hr />
<p style="text-align: center;">Ein strukturiertes Online-Training ist besonders dann sinnvoll, wenn du verbindliche Lernzeiten im Betrieb festlegen kannst und einen einfachen Monitoringschritt einbaust – zum Beispiel einen kurzen Wochencheck mit 2–3 Fragen aus dem aktuellen Lernblock.</p>
<hr />
<h2>Kosten &amp; Zeit: So rechnest du realistisch – nicht schöngefärbt</h2>
<p>Viele rechnen nur Kursgebühren und vergessen die teure Komponente: Ausfallzeit. Bei Präsenzkursen kommt schnell ein ganzer Tag weg, plus Fahrt, plus Nachlauf – das ist im Tagesgeschäft spürbar. Innerbetrieblich zahlst du weniger „Rechnung“, aber mehr interne Zeit für Vorbereitung und Betreuung; das merkt man oft erst nach vier Wochen, wenn der Kalender knirscht.</p>
<p>Online liegt häufig dazwischen: weniger Reise- und Blockausfall, dafür brauchst du ein paar feste Lernfenster und eine Person, die das Ganze kurz steuert. Wenn du sauber kalkulierst, rechnest du deshalb immer mit: Kurskosten + Freistellung + Betreuungszeit + Opportunitätskosten im Betrieb – sonst vergleichst du Äpfel mit Gabelstaplern.</p>
<p><strong>Einfluss auf die Bestehensquote: Was du wirklich steuern kannst</strong><br />
Die Bestehensquote hängt nicht magisch am Format, sondern an drei Stellhebeln, die du als Betrieb beeinflussen kannst: Regelmäßigkeit, Prüfungsnähe und Feedback. Regelmäßigkeit schlägt Intensiv-Feuerwerk kurz vor Schluss, weil das Wissen sonst durchrauscht wie Wasser durch ein Sieb. Prüfungsnähe heißt: nicht nur „Theorie lesen“, sondern Aufgaben rechnen, Fälle lösen, Zeitdruck üben – das ist der Moment, wo aus Wissen Können wird. Feedback ist der unterschätzte Hebel: Wer nie korrigiert wird, wiederholt Fehler; wer sauber Rückmeldung bekommt, baut Schritt für Schritt Sicherheit auf.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11302 aligncenter" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/02/pruefung_2.jpg" alt="" width="800" height="603" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/02/pruefung_2.jpg 800w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/02/pruefung_2-480x362.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></p>
<h2>Praxisnahe Mini-Szenarien: So sieht das in Betrieben oft aus</h2>
<p>In vielen Betrieben funktioniert innerbetrieblicher Unterricht gut, wenn es eine Person gibt, die Freude am Erklären hat und nicht jedes Mal bei Null anfängt, sondern mit einem kleinen Themenplan arbeitet. Präsenzkurse passen häufig dann, wenn ihr eine klare Freistellungslogik habt und die Azubis einen festen Lernrahmen brauchen, weil sonst alles im Alltag versickert.</p>
<p>Online läuft in der Praxis oft am besten, wenn du es nicht als „Selbstlernen“ etikettierst, sondern als betrieblich organisierte Lernstrecke – mit festen Zeiten und einem kurzen Kontrollpunkt, der niemanden bloßstellt, aber alle wach hält. Diese Beispiele sind bewusst generisch, aber sie treffen den Kern: Ohne Struktur bleibt es Zufall, und Zufall ist ein schlechter Ausbilder.</p>
<hr />
<h3 style="text-align: center;">Wenn du Online nutzt, plane pro Woche lieber 2 x 45 Minuten fest ein als „irgendwann 90 Minuten“ – die kürzeren Einheiten lassen sich im Betrieb leichter durchziehen, auch wenn’s mal hakelig wird.</h3>
<hr />
<h2>Entscheidungshilfe: Welches Modell passt zu deinem Betrieb?</h2>
<p>Wenn du schnell eine Richtung brauchst, helfen dir diese Leitfragen:</p>
<ul>
<li>Habt ihr intern jemanden, der didaktisch solide erklären und dranbleiben kann? → eher innerbetrieblich</li>
<li>Könnt ihr Azubis zu Fixterminen verlässlich freistellen, ohne dass es knallt? → Präsenzkurs möglich</li>
<li>Braucht ihr maximale Flexibilität und wollt trotzdem Struktur und Planbarkeit? → Online (strukturiert)</li>
</ul>
<p>Oft ist die beste Lösung übrigens ein Mix: z. B. Online als Grundgerüst, plus 2–3 interne Termine für eure betriebsspezifischen Themen und typische Stolperstellen. Das ist kein Wundermittel, aber es ist häufig die sauberste Balance.</p>
<p><strong>Wenn du die Prüfungsvorbereitung als Betrieb sauber aufsetzen willst</strong><br />
Wenn du willst, schauen wir gemeinsam drauf, welches Modell oder welcher Mix für euren Betrieb am sinnvollsten ist – inklusive grobem Zeitplan, Freistellungslogik und einem einfachen Monitoring, das im Alltag nicht nervt.</p>
<p>Nutze dafür am besten das <a href="https://www.loqlearn.de/kontakt/">Kontaktformular</a> oder rufe direkt an und lass dich beraten – dann klären wir in 20-30 Minuten, wie du die Prüfungsvorbereitung Spedition so organisierst, dass sie läuft, auch wenn das Tagesgeschäft drückt.</p>
<p>Bis dahin,</p>
<p>Eure Maria</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.loqlearn.de/pruefungsvorbereitung-spedition-im-betrieb-modelle-kosten-erfolg/">Prüfungsvorbereitung im Betrieb organisieren: so läuft`s</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.loqlearn.de">LOQlearn - AusbildungsBegleitenderUnterricht</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Seefracht konkret: Container-Movements (FCL/LCL) einfach erklärt</title>
		<link>https://www.loqlearn.de/seefracht-konkret-container-movements-fcl-lcl-einfach-erklaert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Harder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 19:22:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.loqlearn.de/?p=11275</guid>

					<description><![CDATA[<p>Du kennst das vielleicht aus der Ausbildung: Seefracht wirkt erst mal wie „großes Kino“ – Hafen, Schiff, Container. In der Praxis entscheiden aber oft ein paar nüchterne Bewegungen darüber, ob eine Sendung sauber durchläuft oder irgendwo hängen bleibt. Genau darum geht’s hier: nicht um Seeverkehr „von A bis Z“, sondern um die Container-Movements rund um [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.loqlearn.de/seefracht-konkret-container-movements-fcl-lcl-einfach-erklaert/">Seefracht konkret: Container-Movements (FCL/LCL) einfach erklärt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.loqlearn.de">LOQlearn - AusbildungsBegleitenderUnterricht</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du kennst das vielleicht aus der Ausbildung: Seefracht wirkt erst mal wie „großes Kino“ – Hafen, Schiff, Container. In der Praxis entscheiden aber oft ein paar nüchterne Bewegungen darüber, ob eine Sendung sauber durchläuft oder irgendwo hängen bleibt. Genau darum geht’s hier: nicht um Seeverkehr „von A bis Z“, sondern um die Container-Movements rund um Vorlauf, Hauptlauf und Nachlauf.</p>
<h2>Seefracht ohne Nebel: Was „Movements“ eigentlich meint</h2>
<p>Im Containerverkehr ist der Hauptlauf meist klar: Der Container fährt mit dem Schiff übers Meer. Die entscheidende Frage sitzt davor und dahinter: Wie kommt die Ware zum Abgangshafen – und wie geht’s vom Empfangshafen weiter? Diese Bewegungen (Vorlauf und Nachlauf) werden im Alltag oft unterschätzt, obwohl sie über Zeit, Kosten und Zuständigkeiten mitentscheiden. Wenn du das Schema einmal sauber im Kopf hast, wird vieles weniger „Hafennebel“ und mehr klare Logik.</p>
<h2>Die drei Strecken im Überblick: Vorlauf – Hauptlauf – Nachlauf</h2>
<p>Damit du die Begriffe nicht durcheinanderwirfst, hilft diese Sortierung:</p>
<ul>
<li><strong>Vorlauf:</strong> vom Versender bis zum Abgangshafen (z. B. Köln → Hamburg)</li>
<li><strong>Hauptlauf:</strong> der Seetransport (z. B. Hamburg → Kobe)</li>
<li><strong>Nachlauf:</strong> vom Empfangshafen bis zum Empfänger (z. B. Kobe → Empfängeradresse)</li>
</ul>
<p><strong>Wichtig:</strong> Der Hauptlauf passiert im Container. Die spannende Abzweigung ist, ob der Container „als Einheit“ weiterläuft oder unterwegs geöffnet und verteilt wird. Das klingt erst mal wie Buchstabensuppe, ist aber im Alltag ein echter Kompass.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11279 aligncenter" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/01/seeverkehr-3.png" alt="" width="800" height="603" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/01/seeverkehr-3.png 800w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2026/01/seeverkehr-3-480x362.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></p>
<h2>FCL/FCL: Wenn der Container „durchläuft“</h2>
<p>FCL steht für <em>Full Container Load</em> – also eine volle Containerladung bzw. ein Container, der exklusiv genutzt wird. Bei <strong>FCL/FCL</strong> heißt das:</p>
<ul>
<li>Der Container wird beim Versender beladen.</li>
<li>Er geht als voller Container zum Abgangshafen.</li>
<li>Er fährt als Container über See.</li>
<li>Er geht am Ziel als Container weiter zum Empfänger.</li>
</ul>
<p>Das wirkt unspektakulär, ist aber praktisch oft die „geradlinigste“ Variante: weniger Schnittstellen, weniger Umschlagpunkte, weniger Gelegenheit für Missverständnisse. Ein kleiner Stolperstein bleibt trotzdem: Du musst immer prüfen, wer welchen Abschnitt organisiert und trägt – sonst wird aus „klar“ schnell „unklar, weil falsch angenommen“.</p>
<h2>LCL: Wenn mehrere Sendungen einen Container teilen</h2>
<p>LCL bedeutet <em>Less than Container Load</em> – weniger als eine Containerladung. Hier werden Sendungen gebündelt und später wieder getrennt. Das ist sinnvoll, wenn einzelne Sendungen nicht genug Volumen für einen ganzen Container haben.</p>
<p><strong>Typische Logik bei LCL:</strong></p>
<ul>
<li>Mehrere Versender liefern Stückgut an (oder lassen es abholen).</li>
<li>Die Sendungen werden konsolidiert (zusammengeführt) und in einen Container gepackt.</li>
<li>Am Ziel wird dekonsolidiert (aufgeteilt) und an einzelne Empfänger verteilt.</li>
</ul>
<p>Der Vorteil liegt auf der Hand: Du zahlst nicht den ganzen Container. Der Preis ist aber, dass mehr Schnittstellen entstehen – und Schnittstellen sind die Stellen, an denen Verzögerungen gern hängen bleiben. Das ist keine Panikmache, eher Alltagserfahrung, bei der man sich manchmal wundert, wie viele Zahnräder da ineinandergreifen.</p>
<h2>Die vier Varianten: FCL/LCL &amp; Co. auf einen Blick</h2>
<p>Im Video wird klar: Es gibt vier typische Kombinationen – abhängig davon, ob Vorlauf und Nachlauf als FCL oder LCL laufen.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<td><strong>Variante</strong></td>
<td><strong>Vorlauf</strong></td>
<td><strong>Hauptlauf (See)</strong></td>
<td><strong>Nachlauf</strong></td>
<td><strong>Merksatz</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><strong>FCL / FCL</strong></td>
<td>voller Container</td>
<td>Container</td>
<td>voller Container</td>
<td>Container bleibt „geschlossen“</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>LCL / LCL</strong></td>
<td>Stückgut/Sammelgut</td>
<td>Container (gebündelt)</td>
<td>Stückgut/Sammelgut</td>
<td>viele Versender &amp; viele Empfänger</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>FCL / LCL</strong></td>
<td>voller Container</td>
<td>Container</td>
<td>Aufteilung am Ziel</td>
<td>ein Versender, mehrere Empfänger</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>LCL / FCL</strong></td>
<td>Bündelung am Start</td>
<td>Container</td>
<td>voller Container</td>
<td>mehrere Versender, ein Empfänger</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ein Merksatz, der nicht schief hängt: Die Doppelnennung (z. B. FCL/FCL) beschreibt vor allem Vorlauf und Nachlauf – der Hauptlauf läuft bei Containerverkehren ohnehin im Container.</p>
<h2>Warum das für Azubis so wichtig ist – und nicht nur für die Prüfung</h2>
<p>Diese Begriffe sind nicht nur „Definitionen“, sondern helfen dir im Alltag, sauber zu sprechen und schneller zu verstehen, was ein Angebot wirklich meint. Häufige Stolperstellen sind nicht das Schiff, sondern die Randzonen:</p>
<ul>
<li>Abholung beim Versender</li>
<li>Einlieferung am Hafen (Cut-off-Zeiten, Terminalprozesse)</li>
<li>Entpacken/Umverteilung am Ziel</li>
<li>Zuständigkeiten, wer was organisiert und abrechnet</li>
</ul>
<p>Wenn du dabei FCL und LCL verwechselst, redest du schnell aneinander vorbei – und dann wird aus einer kleinen Rückfrage eine ganze E-Mail-Kette. Passiert öfter, als man denkt.</p>
<h2></h2>
<h2>Mini-Checkliste: Diese Fragen klären 80 % der Fälle</h2>
<p>Wenn du eine Seesendung bewertest, helfen dir ein paar Standardfragen, die du wie einen kurzen Systemcheck abarbeitest:</p>
<ul>
<li>Wo liegt der Packpunkt? (beim Versender, im Lager, am Hafen)</li>
<li>Bleibt der Container bis zum Ziel geschlossen – oder wird er am Ziel aufgebrochen?</li>
<li>Gibt es mehrere Versender oder mehrere Empfänger? (das schiebt oft Richtung LCL oder Kombi)</li>
<li>Wo entstehen zusätzliche Schnittstellen? (Konsolidierung/Dekonsolidierung)</li>
<li>Wer organisiert Vorlauf/Nachlauf – und ist das in den Konditionen eindeutig geregelt?</li>
</ul>
<p>Wenn du diese Punkte sauber klärst, hast du meist schon den entscheidenden Durchblick. Der Rest sind Details – wichtig, aber kein Hexenwerk.</p>
<p>Wenn du FCL und LCL einmal sauber verstanden hast, liest du Seefrachtfälle deutlich klarer – in der Prüfung und später im Alltag. Für die IHK-Abschlussprüfung Spedition und Logistik findest du bei LOQlearn prüfungsnahe Vorbereitungskurse und Übungsformate, mit denen du genau solche Themen Schritt für Schritt festziehst.</p>
<p>Bis dahin,</p>
<p>Eure Maria</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.loqlearn.de/seefracht-konkret-container-movements-fcl-lcl-einfach-erklaert/">Seefracht konkret: Container-Movements (FCL/LCL) einfach erklärt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.loqlearn.de">LOQlearn - AusbildungsBegleitenderUnterricht</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausbildungsbegleitender Unterricht (ABU) für Fachlageristen und Fachkräfte für Lagerlogistik: höhere Prüfungsquote, entlastete Ausbilder, sicherere Lagerprozesse</title>
		<link>https://www.loqlearn.de/ausbildungsbegleitender-unterricht-abu-fuer-fachkraft-fuer-lagerlogistik-hoehere-pruefungsquote-entlastete-ausbilder-sicherere-lagerprozesse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Harder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 09:37:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.loqlearn.de/?p=11203</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ausbildungsberufsbegleitender Unterricht für Fachlageristen und Fachkräfte für Lagerlogistik holt deine Lager-Azubis genau da ab, wo Schule aufgehört hat: wenig Theorie-Basis, kurze Konzentration, viel praktisches Potenzial. Mit strukturierter Förderung steigen Prüfungsquote, Prozesssicherheit und Bindung ans Unternehmen. Du kennst es vermutlich aus deinem eigenen Betriebsalltag: Lager-Azubis bringen oft ein enormes praktisches Potenzial mit, aber ihnen fehlt manchmal [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausbildungsberufsbegleitender Unterricht für Fachlageristen und Fachkräfte für Lagerlogistik holt deine Lager-Azubis genau da ab, wo Schule aufgehört hat: wenig Theorie-Basis, kurze Konzentration, viel praktisches Potenzial. Mit strukturierter Förderung steigen Prüfungsquote, Prozesssicherheit und Bindung ans Unternehmen.</strong></p>
<p>Du kennst es vermutlich aus deinem eigenen Betriebsalltag: Lager-Azubis bringen oft ein enormes praktisches Potenzial mit, aber ihnen fehlt manchmal der sichere Boden unter den Füßen, wenn es um Theorie, Sprache oder Konzentration geht. Genau an dieser Stelle setzt berufsbegleitender Unterricht (ABU) für Fachlageristen sowie für Fachkräfte für Lagerlogistik an.</p>
<hr />
<h3 style="text-align: center;">ABU macht aus „praktisch stark, theoretisch wacklig“ stabile Fachlageristen – prüfungssicher, alltagstauglich, selbstbewusst.</h3>
<hr />
<p><strong>Die jungen Leute bekommen einen Rahmen, in dem sie nicht überfordert werden, sondern Schritt für Schritt Stabilität aufbauen. Und du als Unternehmen hast am Ende Mitarbeitende, die ihre Prüfung bestehen und im Lageralltag verlässliche Leistung zeigen.</strong></p>
<h2><strong>Ausbildungsbegleitender</strong><strong> Unterricht als Stabilitätsanker für Lager-Azubis</strong></h2>
<p>Viele Auszubildende in der Lagerlogistik kommen mit einem Hauptschulabschluss zu euch und haben in der Schulzeit häufig erlebt, dass Theorie eher Misserfolge als Erfolgserlebnisse brachte. Im Unterricht zeigt sich das sofort: geringe Konzentrationsspanne, schnelle Ermüdung, Unsicherheiten beim Lesen und Formulieren. Ausbildungsbegleitender Unterricht baut genau an dieser Stelle vorsichtig Brücken. Du gibst deinen Azubis damit nicht nur zusätzliche Lernzeit, sondern auch einen strukturierten Rahmen, in dem sie Inhalte wiederholen, verankern und anwenden können. Genau dieser wiederholte Kontakt mit prüfungsrelevanten Themen wirkt wie ein zuverlässiger Trittstein, der aus Unsicherheit allmählich Routine macht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11209 aligncenter" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/12/fachlageristen_fachkraft-lagerlogistik_3.png" alt="" width="600" height="482" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/12/fachlageristen_fachkraft-lagerlogistik_3.png 600w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/12/fachlageristen_fachkraft-lagerlogistik_3-480x386.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" /></p>
<h2><strong>Konkrete Vorteile für dein Unternehmen</strong></h2>
<p>Für Unternehmen ist dieser zusätzliche Unterricht kein Nice-to-have, sondern eine Investition, die sich substanziell auszahlt. Als Ausbilder wirst du entlastet, weil grundlegende Themen wie Lagerprozesse, Arbeitsorganisation, Fachbegriffe, einfache Mathematik oder Sicherheitsbestimmungen im Unterricht aufgearbeitet werden. Dadurch landen weniger Rückfragen im Betrieb, und dein Team kann sich auf die praktische Einarbeitung konzentrieren, ohne ständig Lücken zu stopfen.</p>
<hr />
<h3 style="text-align: center;">In der Fachkraft-für-Lagerlogistik-Ausbildung ist ABU der Turbo für Prozesssicherheit: weniger Rückfragen, weniger Fehler, mehr saubere Abläufe.</h3>
<hr />
<p>Gleichzeitig steigt die Prüfungsquote: Azubis, die kontinuierlich begleitet werden, bestehen ihre Abschlussprüfung deutlich häufiger beim ersten Versuch. Weniger Durchfaller bedeutet weniger Zeitverzögerung, weniger Verwaltungsaufwand und letztlich weniger Kosten. Die Förderung wirkt dabei nicht wie ein Strohfeuer, sondern wie ein langfristig angelegtes Energiepolster.</p>
<h2><strong>Fachkraft für Lagerlogistik</strong><strong> fördern ohne den Stempel „Nachhilfe“ – warum das wichtig ist</strong></h2>
<p>Gerade Lager-Azubis reagieren sensibel darauf, wenn sie das Gefühl haben, „ungeeignet“ oder „schwach“ zu sein. Deshalb wird der Unterricht nicht als Defizit-Ausgleich verkauft, sondern als professionelle Vorbereitung auf die Abschlussprüfung. Dieser Unterschied nimmt unnötige Spannung im Berufsalltag heraus. Die Gruppe lernt gemeinsam, niemand steht bloß, und alle profitieren. Das steigert die Teilnahmebereitschaft und sorgt dafür, dass Inhalte auch wirklich ankommen. Wenn du dem Azubi sagst, dass es um optimale Prüfungsergebnisse und eine bessere Position im späteren Team geht, steigt die Motivation spürbar. Und genau diese Motivation bringt junge Menschen nach vorne.</p>
<h2><strong>Struktur, Wiederholung, klare Sprache – warum das so gut wirkt</strong></h2>
<p>Der Unterricht arbeitet mit klaren Modulen, die typische Schwachstellen in der Ausbildung Lagerlogistik adressieren. Die Themen werden nicht einfach durchgepaukt, sondern in kleinen Portionen vermittelt, wiederholt und mit Beispielen aus dem Arbeitsalltag verknüpft.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11207 aligncenter" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/12/fachlageristen_fachkraft-lagerlogistik_1.png" alt="" width="600" height="480" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/12/fachlageristen_fachkraft-lagerlogistik_1.png 600w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/12/fachlageristen_fachkraft-lagerlogistik_1-480x384.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" /></p>
<h3><strong>Häufige Bausteine:</strong></h3>
<ul>
<li>Warenannahme, Dokumente und Kontrollschritte</li>
<li>Lagerkennzahlen, einfache Berechnungen und Grundlagen Mathematik</li>
<li>Arbeits- und Umweltschutz, Pflichten und Verantwortung</li>
<li>Kommissionierung, Verpackung, innerbetriebliche Transporte</li>
</ul>
<p>Dieser Aufbau sorgt dafür, dass auch Azubis mit geringer Konzentrationsspanne nicht den Faden verlieren. Sie erleben regelmäßig kleine Erfolgserlebnisse, die sich zu einer spürbaren Entwicklung summieren.</p>
<h2><strong>Ausbildungsbegleitender Unterricht für „</strong><strong>Fachkraft für Lagerlogistik</strong><strong>“: ein</strong><strong> Wettbewerbsfaktor im Recruiting</strong></h2>
<p>Wenn du heute für die Ausbildung in der Lagerlogistik um Nachwuchs kämpfen muss, wird zusätzliche Lernunterstützung zunehmend zu einem Unterscheidungsmerkmal. Wenn du als Unternehmen klar kommunizierst, dass Azubis strukturierte Förderung erhalten, bist du im Wettbewerb um die besser geeigneten Bewerber im Vorteil.</p>
<p>Gleichzeitig signalisierst du Verantwortung und Ausbildungsqualität, was gerade bei jungen Menschen ohne starke schulische Basis viel Vertrauen schafft. Ein Azubi, der weiß, dass er nicht „ins kalte Wasser geworfen“ wird, bleibt langfristig loyaler und wächst im Unternehmen auf solide Weise hinein. Diese Art von Bindung ist im Lageralltag Gold wert, weil stabile Teams unnötige Reibungsverluste vermeiden.</p>
<h2><strong>Ergebnisse, die im Alltag sofort spürbar sind</strong></h2>
<p>Unternehmen berichten regelmäßig, dass Azubis nach einigen Wochen ausbildungsbegleitendem Unterricht strukturierter arbeiten, Aufgaben sicherer übernehmen und häufiger verstehen, warum bestimmte Abläufe so organisiert sind. Das verhindert typische Fehlerquellen, etwa fehlerhafte Lieferscheine, Verwechslungen im Kommissionieren oder unklare Übergaben im Schichtwechsel.</p>
<hr />
<h3 style="text-align: center;">ABU entlastet Ausbilder sofort – und bringt Azubis in der Ausbildung zum Fachlageristen schneller dahin, wo du sie im Lager brauchst: zuverlässig, mitdenkend, belastbar.</h3>
<hr />
<p>Wenn Theorie und Praxis verzahnt werden, entsteht ein anderes Verständnis von Verantwortung. Die Azubis agieren nicht mehr wie passive Mitläufer, sondern wie Teil einer funktionierenden Wertschöpfungskette. Diese Veränderung ist im Alltag sofort sichtbar und steigert die Qualität der Lagerprozesse messbar.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11208 aligncenter" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/12/fachlageristen_fachkraft-lagerlogistik_2.png" alt="" width="600" height="450" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/12/fachlageristen_fachkraft-lagerlogistik_2.png 600w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/12/fachlageristen_fachkraft-lagerlogistik_2-480x360.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" /></p>
<h2><strong>Wann lohnt sich der Unterricht besonders?</strong></h2>
<p>Vor allem Unternehmen, die</p>
<ul>
<li>viele Fachkräfte für Lagerlogistik gleichzeitig betreuen,</li>
<li>wiederholt schlechte Prüfungsergebnisse bei den Azubis hatten,</li>
<li>in bestimmten Lagerbereichen hohe Fehlerquoten sehen.</li>
</ul>
<p>profitieren überdurchschnittlich stark von ausbildungsbegleitendem Unterricht. Wenn du mehrere dieser Punkte kennst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der zusätzliche Unterricht genau der Hebel ist, der dein Ausbildungsergebnis verbessert. In vielen Betrieben löst er Probleme, die seit Jahren schwelen, aber nie klar benannt wurden, weil sie „einfach dazugehören“. Genau diese versteckten Baustellen lassen sich durch eine regelmäßige Lernbegleitung erstaunlich unkompliziert verkleinern. Der ausbildungsbegleitende Unterricht stärkt deine Azubis zur Fachkraft für Lagerlogistik genau dort, wo Schule und Betrieb allein nicht ausreichen. Die wichtigsten Effekte für dein Unternehmen auf einen Blick:</p>
<ul>
<li>höhere Prüfungsquote und weniger Wiederholer</li>
<li>deutlich entlastete Ausbilder</li>
<li>sicherere Abläufe im Lager und weniger Fehler</li>
<li>stabilere Azubi-Entwicklung trotz geringer schulischer Basis</li>
<li>verfügbar für Lager-Azubis und ebenso für angehende Speditionskaufleute</li>
</ul>
<p>Wenn du wissen möchtest, wie unser <a href="https://www.loqlearn.de/ausbildungsbegleitender-unterricht/">Ausbildungsbegleitende Unterricht</a> eure Ausbildung konkret stärkt, melde dich einfach. Ich gebe dir gern einen kurzen Überblick über die passenden Kurse für Lagerlogistik und Spedition. Bis dahin, Eure Maria</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.loqlearn.de/ausbildungsbegleitender-unterricht-abu-fuer-fachkraft-fuer-lagerlogistik-hoehere-pruefungsquote-entlastete-ausbilder-sicherere-lagerprozesse/">Ausbildungsbegleitender Unterricht (ABU) für Fachlageristen und Fachkräfte für Lagerlogistik: höhere Prüfungsquote, entlastete Ausbilder, sicherere Lagerprozesse</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.loqlearn.de">LOQlearn - AusbildungsBegleitenderUnterricht</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AWB – Der Luftfrachtbrief: So verstehst du das Herzstück der Luftfracht richtig</title>
		<link>https://www.loqlearn.de/awb-der-luftfrachtbrief-so-verstehst-du-das-herzstueck-der-luftfracht-richtig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Nüßgen-Harder]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2025 12:53:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.loqlearn.de/?p=11165</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn du dich mit Luftfracht beschäftigst, stolperst du zwangsläufig über drei Buchstaben: AWB. Der „Air Waybill“, also der Luftfrachtbrief, ist eines der wichtigsten Dokumente im internationalen Güterverkehr. Ohne ihn hebt kein Flieger ab – und kein Frachtstück wird ausgeliefert. In unserem Mega-Video zum Thema AWB zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie der AWB aufgebaut [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.loqlearn.de/awb-der-luftfrachtbrief-so-verstehst-du-das-herzstueck-der-luftfracht-richtig/">AWB – Der Luftfrachtbrief: So verstehst du das Herzstück der Luftfracht richtig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.loqlearn.de">LOQlearn - AusbildungsBegleitenderUnterricht</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du dich mit Luftfracht beschäftigst, stolperst du zwangsläufig über drei Buchstaben: <strong>AWB</strong>. Der „Air Waybill“, also der Luftfrachtbrief, ist eines der wichtigsten Dokumente im internationalen Güterverkehr. Ohne ihn hebt kein Flieger ab – und kein Frachtstück wird ausgeliefert. In unserem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=VX6JsuA7cTk" target="_blank" rel="noopener"><strong>Mega-Video zum Thema AWB</strong></a> zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie der AWB aufgebaut ist. Hier im Artikel bekommst du die ganze Geschichte dahinter – mit vielen Details, Tipps und Beispielen, die dir auch in der Prüfung nützlich sein werden.</p>
<h2>Was der AWB eigentlich ist – und warum er mehr kann als ein einfacher Frachtbrief</h2>
<p>Der Air Waybill ist das Pendant zum CMR im Straßenverkehr oder zum B/L in der Seefracht. Doch anders als beim Bill of Lading handelt es sich beim AWB nicht um ein Wertpapier, sondern um ein sogenanntes <strong>Sperrpapier</strong> – dazu gleich mehr.<br />
Grundsätzlich erfüllt der AWB vier klassische Funktionen:</p>
<ul>
<li><strong>Beweisfunktion:</strong> Er zeigt, dass zwischen Absender und Luftfrachtführer ein Beförderungsvertrag zustande gekommen ist.</li>
<li><strong>Übernahmequittung:</strong> Die Airline bestätigt, dass sie die Ware erhalten hat.</li>
<li><strong>Begleitpapier:</strong> Der AWB begleitet die Sendung auf dem gesamten Transportweg.</li>
<li><strong>Ablieferquittung:</strong> Er dient als Nachweis, dass die Ware am Zielort korrekt übergeben wurde.</li>
</ul>
<p>Diese vier Funktionen machen den AWB zu einem unverzichtbaren Dokument, das rechtlich und praktisch alles miteinander verbindet – Absender, Airline, Empfänger und manchmal auch den Spediteur, der zwischen den Parteien vermittelt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11176 aligncenter" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/11/awb-bild-4-1.png" alt="" width="720" height="500" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/11/awb-bild-4-1.png 720w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/11/awb-bild-4-1-480x333.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 720px, 100vw" /></p>
<h2>Das Sperrpapier-Prinzip – warum der AWB echte Macht in Papierform ist</h2>
<p>Ein zentrales Merkmal des AWB ist seine Eigenschaft als <strong>Sperrpapier</strong>. Das bedeutet: Nur wer das <strong>Originaldokument</strong> besitzt, kann nachträglich Anweisungen zur Sendung erteilen. Der AWB wird nämlich <strong>in drei Originalen</strong> ausgestellt:</p>
<ol>
<li>Für die Airline (Frachtführer)</li>
<li>Für den Empfänger</li>
<li>Für den Absender</li>
</ol>
<p>Wenn der Absender beispielsweise nachträglich eine Umladung oder Lieferänderung anweisen möchte, muss er sein eigenes Original vorlegen. Ist es nicht mehr in seinem Besitz, hat er sich selbst „abgesperrt“ – daher der Begriff Sperrpapier. Diese Regelung schützt die Parteien vor Missbrauch und sorgt für klare Zuständigkeiten. Nicht jeder Frachtbrief ist ein Sperrpapier, aber beim AWB gehört dieses Prinzip zum Standard – und das sollte jeder Speditionskaufmann aus dem Effeff wissen.</p>
<h2>Vom Frachtbrief zum Multifunktionswerkzeug – wofür du den AWB außerdem brauchst</h2>
<p>Der AWB ist weit mehr als nur eine Transportquittung. In der Praxis wird er oft auch verwendet:</p>
<ul>
<li>als <strong>Zollanmeldung</strong>, wenn kein separates Zolldokument erstellt wird,</li>
<li>als <strong>Grundlage der Frachtrechnung</strong>,</li>
<li>und als <strong>Informationsquelle</strong> für alle Beteiligten im Transportprozess, weil er sämtliche Daten zur Ware enthält – Gewicht, Maße, Verpackungsart, Warenwert, Absender, Empfänger, Flugroute und vieles mehr.</li>
</ul>
<p>Die Airline muss anhand dieser Informationen genau wissen, wie sie die Ware behandeln darf: ob sie temperaturempfindlich ist, Gefahrgut enthält oder unter bestimmten Sicherheitsauflagen transportiert werden muss. Man könnte sagen: Der AWB ist das „DNA-Profil“ der Luftfracht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11178 aligncenter" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/11/awb-bild-3-1.png" alt="" width="681" height="500" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/11/awb-bild-3-1.png 681w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/11/awb-bild-3-1-480x352.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 681px, 100vw" /></p>
<h2>Master, House oder Direct – drei Arten, die du unterscheiden musst</h2>
<p>Wenn du Luftfracht bearbeitest oder in der Prüfung vor einem AWB-Ausschnitt sitzt, ist eine der häufigsten Fragen: <em>„Mit welchem AWB-Typ habe ich es hier zu tun?“</em></p>
<p>Grundsätzlich gibt es:</p>
<ul>
<li><strong>Direct AWB:</strong> Der Versender ist direkt Vertragspartner der Airline.</li>
<li><strong>Master AWB (MAWB):</strong> Wird vom Versandspediteur ausgestellt, der mehrere Sendungen bündelt.</li>
<li><strong>House AWB (HAWB):</strong> Wird für jede einzelne Teilsendung innerhalb einer Sammelladung ausgestellt.</li>
</ul>
<p><strong>Das Prinzip lässt sich bildlich so vorstellen:</strong><br />
Mehrere Versender aus der Region Köln–Bonn geben ihre Sendungen bei einem Spediteur ab. Dieser bündelt sie und gibt eine Gesamtsendung an die Airline – mit einem <strong>Master AWB</strong>. Am Empfangsflughafen übernimmt der Partner-Spediteur die Ware, verteilt sie an die Empfänger, und für jede Einzelsendung gibt es einen <strong>House AWB</strong>.</p>
<h3>Wichtig ist, wer in den jeweiligen Feldern steht:</h3>
<ul>
<li>Im <strong>Master AWB</strong>: Shipper = Versandspediteur, Consignee = Empfangsspediteur, Carrier = Airline.</li>
<li>Im <strong>House AWB</strong>: Shipper = tatsächlicher Versender, Consignee = tatsächlicher Empfänger, Carrier = Versandspediteur.</li>
<li>Im <strong>Direct AWB</strong>: Shipper = Versender, Consignee = Empfänger, Carrier = Airline.</li>
</ul>
<p>In der Prüfung genügt meist der Blick auf diese drei Felder, um den AWB-Typ eindeutig zu erkennen. Das spart Zeit – und Punkte.</p>
<h2>Wenn der Spediteur selbst zum Frachtführer wird</h2>
<p>In manchen Fällen ist der Spediteur nicht nur Vermittler, sondern tritt rechtlich selbst als Frachtführer auf. Das passiert, wenn er Sammelladungen betreibt oder als <strong>Fixkostenspediteur</strong> agiert. Er steht dann im AWB als „Carrier“. Diese Unterscheidung ist juristisch bedeutsam, denn sie legt fest, wer im Schadensfall haftet. Gerade bei Hausfrachten (House AWB) ist das ein Punkt, den du im Berufsalltag nicht übersehen solltest – und in der Prüfung kann eine falsche Zuordnung hier leicht zum Stolperstein werden.</p>
<h2>Währungsfeld und Haftungswerte – kleine Felder, große Wirkung</h2>
<p>Im Feld 6 steht die <strong>Currency</strong>, also die Währung, in der der AWB ausgestellt ist. Diese ergibt sich aus den internationalen TACT-Vorschriften (The Air Cargo Tariff). Dort ist festgelegt, welche lokale Währung für welche Strecke gilt. Die Felder 7 bis 10 dagegen haben es in sich – sie betreffen <strong>Haftung, Versicherung und Zollwert</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>Feld 8 („Declared Value for Carriage“)</strong><br />
enthält den Wert, den der Kunde gegenüber der Airline deklariert, wenn die Standardhaftung nicht ausreicht.</li>
<li><strong>Feld 9 („Declared Value for Customs“)</strong><br />
steht fast immer auf <strong>NCV (No Customs Value)</strong>, weil der Exporteur den Zollwert im Empfangsland nicht kennen kann.</li>
<li><strong>Feld 10 („Amount of Insurance“)</strong><br />
zeigt, ob der Kunde eine zusätzliche Airline-Versicherung wünscht. Hat er bereits eine eigene Transportversicherung, steht hier <strong>NIL</strong> oder drei große <strong>X</strong>, was bedeutet: keine Versicherung über die Airline.</li>
<li><strong>Feld 7 („Weight/Valuation/Other Charges“)</strong><br />
zeigt an, wer welche Kosten trägt – Fracht, Bewertung, Nebenkosten. Hier lässt sich auf einen Blick erkennen, ob etwa der Absender oder Empfänger die Valuation Charge zahlt.</li>
</ul>
<p>Diese Felder sind klein, aber relevant für die <a href="https://www.loqlearn.de/pruefungsvorbereitung_uebersicht_azubis/">Prüfung Spedition und Logistikdienstleistung</a> – und im Video auf unserem <a href="https://www.youtube.com/@LOQlearnGmbH">YouTube-Kanal</a> gehen wir sie Feld für Feld gemeinsam durch, damit du sie sicher interpretieren kannst.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=VX6JsuA7cTk" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-11173" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/11/Screenshot-2025-11-12-130812-1024x572.jpg" alt="" width="1024" height="572" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/11/Screenshot-2025-11-12-130812-980x547.jpg 980w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/11/Screenshot-2025-11-12-130812-480x268.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></p>
<h2>Haftung, Versicherung und Missverständnisse in der Praxis</h2>
<p>Richtig spannend wird es beim Thema Versicherung. Denn hier passieren in der Praxis und in Prüfungen die meisten Denkfehler. Viele glauben, die Airline hafte automatisch in voller Höhe für den Warenwert – das ist ein gefährlicher Irrtum. Nach den <strong>Montrealer Übereinkommen</strong> liegt die Haftung der Fluggesellschaft bei rund <strong>22 Sonderziehungsrechten pro Kilogramm</strong> (das schwankt leicht, entspricht grob 25–30 € pro Kilo). Wenn deine Ware also 50.000 € wert ist und 300 kg wiegt, ersetzt dir die Airline im Schadensfall höchstens rund 9.000 €. Alles darüber hinaus trägt der Absender selbst – es sei denn, er hat über das <strong>Feld 8 („Declared Value for Carriage“) </strong>einen höheren Wert angegeben und bezahlt die zusätzliche <strong>Valuation Charge</strong>.</p>
<p>Hier lauert die typische Verwechslung mit dem <strong>Feld 10 („Amount of Insurance“)</strong><br />
– denn das ist keine Haftungserklärung, sondern die Anfrage an die Airline, eine eigene Versicherung zu vermitteln. Wenn dort also ein Betrag steht, ist das kein Haftungsanspruch, sondern eine Versicherungspolice, die gegen Prämie abgeschlossen wird. Wer dagegen „NIL“ oder „XXX“ einträgt, signalisiert: Ich brauche keine Airlineversicherung, weil ich meine eigene Haus-Haus-Transportversicherung habe.</p>
<p>Manchmal kommt es in der Praxis vor, dass ein Kunde in Feld 8 „NVD“ einträgt (No Value Declared), aber im Schadensfall trotzdem den vollen Warenwert ersetzt haben möchte. Das geht natürlich nicht, denn der Eintrag „NVD“ schließt die Haftung über den Standardbetrag hinaus aus. Für <a href="https://www.loqlearn.de/ausbildung/">Azubis</a> und junge Disponenten ist das eine der wichtigsten Erkenntnisse: <strong>Was du in den Feldern 7–10 einträgst, legt später fest, wer im Schadenfall zahlt. </strong>Im Video siehst du dazu übrigens ein praktisches Beispiel mit echten Zahlen – das hilft, den Zusammenhang zwischen Wertdeklaration, Haftung und Versicherung endgültig zu durchschauen.</p>
<h2>Wie du das frachtpflichtige Gewicht berechnest – und warum 500 kg manchmal günstiger sind als 450</h2>
<p>Einer der kniffligsten Punkte bei der Arbeit mit dem AWB ist das <strong>Chargeable Weight</strong> – das frachtpflichtige Gewicht.<br />
Grundregel: Das höhere Gewicht aus tatsächlichem Gewicht und Volumengewicht ist entscheidend.</p>
<p><strong>Die Formel lautet: </strong>Länge × Breite × Höhe (in cm) ÷ 6.000 = Volumengewicht pro Packstück.<br />
Dieses Ergebnis multiplizierst du mit der Packstückanzahl.</p>
<p><strong>Ein Beispiel: </strong>Du hast eine Sendung mit einem tatsächlichen Gewicht von 313,4 kg und einem Volumengewicht von 450 kg. Dann gilt zunächst 450 kg als frachtpflichtig.<br />
Allerdings prüfst du zusätzlich, ob es bei der nächsthöheren Gewichtsklasse (z. B. ab 500 kg) eine günstigere Rate gibt. Denn bei den sogenannten <strong>Quantity Rates</strong> kann das höhere Gewicht manchmal zu einem niedrigeren Preis pro Kilo führen – ein typischer Trick, den gute Disponenten kennen.</p>
<p>Im <strong>Chargeable Weight-Feld</strong> (Nr. 14) wird also der Wert eingetragen, auf dessen Basis die Luftfrachtkosten berechnet werden. Die eigentliche <strong>Rate pro Kilogramm</strong> steht im Feld 15 („Rate/Charge“). Diese Logik musst du blind beherrschen, denn sie taucht in fast jeder Prüfungsaufgabe auf.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11177 aligncenter" src="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/11/awb-bild-1-1.png" alt="" width="645" height="500" srcset="https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/11/awb-bild-1-1.png 645w, https://www.loqlearn.de/wp-content/uploads/2025/11/awb-bild-1-1-480x372.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 645px, 100vw" /></p>
<h3><strong>Warum Genauigkeit zählt – und wo Prüflinge häufig stolpern</strong></h3>
<p>Beim Ausfüllen des AWB kommt es auf jedes Detail an. Hier ein paar typische Stolperfallen aus der Praxis:</p>
<ul>
<li>Rundungsfehler beim Bruttogewicht (immer mit Dezimalstellen, keine glatten Zahlen).</li>
<li>Verwechslung von Kilogramm und Pfund – in Europa immer <strong>K</strong> für Kilogramm.</li>
<li>Leere Felder bei Wertdeklaration oder Versicherung: Es muss <strong>immer</strong> ein Eintrag stehen, z. B. NVD oder NIL.</li>
<li>Falsche Reihenfolge bei Sammelladungen: Shipper/Consignee/Carrier sauber prüfen!</li>
</ul>
<p>Diese kleinen Unachtsamkeiten führen schnell zu Ungereimtheiten oder, schlimmer noch, zu Transportproblemen. Darum ist es sinnvoll, die AWB-Struktur einmal vollständig durchzugehen – genau das tun wir im LOQlearn-Video zum Thema.</p>
<h2>Dein AWB-Check: Was du vor jeder Luftfrachtsendung prüfen solltest</h2>
<p>Zum Abschluss hier eine kleine Checkliste, die du in der Praxis wie in der Prüfung nutzen kannst:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<td><strong>Prüffeld</strong></td>
<td><strong>Bedeutung</strong></td>
<td><strong>Worauf du achten musst</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><strong>1–3</strong></td>
<td>Absender, Empfänger, Airline</td>
<td>Stimmen die Angaben mit der Sendung überein?</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>4–5</strong></td>
<td>Abgangs- und Empfangsflughafen</td>
<td>IATA-Codes prüfen (z. B. FRA, JFK)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>6</strong></td>
<td>Currency</td>
<td>Richtige Währung laut TACT-Tabelle</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>7–10</strong></td>
<td>Wertangaben &amp; Versicherung</td>
<td>Immer NVD/NCV/NIL oder Wert einsetzen</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>11–12</strong></td>
<td>Stückzahl &amp; Bruttogewicht</td>
<td>Dezimalwerte, kein Runden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>14–15</strong></td>
<td>Chargeable Weight &amp; Rate</td>
<td>Volumengewicht richtig berechnen</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>17</strong></td>
<td>Inhaltsbeschreibung</td>
<td>„Consolidated Shipment“ bei Sammelladungen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Zusammengefasst: Warum der AWB das Rückgrat der Luftfracht ist</h2>
<ul>
<li>Der Air Waybill ist weit mehr als nur ein Formular. Er ist das rechtliche Rückgrat und das Informationszentrum jeder Luftfrachtsendung. Wer ihn versteht, versteht die Logik der Luftfracht.</li>
<li>Er zeigt, wie eng kaufmännische Sorgfalt, juristische Verantwortung und praktische Abwicklung miteinander verwoben sind.</li>
<li>Und genau das macht ihn für angehende Speditionskaufleute so spannend: Der AWB ist kein Papierkram, sondern ein Schlüssel zum Verständnis des gesamten Transportprozesses.</li>
<li>In unserem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=VX6JsuA7cTk">AWB-Mega-Video</a> zeigen wir dir die Felder im Detail – aber jetzt weißt du schon, warum jedes davon zählt.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.loqlearn.de/awb-der-luftfrachtbrief-so-verstehst-du-das-herzstueck-der-luftfracht-richtig/">AWB – Der Luftfrachtbrief: So verstehst du das Herzstück der Luftfracht richtig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.loqlearn.de">LOQlearn - AusbildungsBegleitenderUnterricht</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Emons Azubis in ganz Deutschland stärkt: ein Interview mit Christoph Welticke</title>
		<link>https://www.loqlearn.de/emon-loqlearn_ausbildungsbegleitender-unterricht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Harder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2025 08:39:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.loqlearn.de/?p=11057</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.loqlearn.de/emon-loqlearn_ausbildungsbegleitender-unterricht/">Wie Emons Azubis in ganz Deutschland stärkt: ein Interview mit Christoph Welticke</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.loqlearn.de">LOQlearn - AusbildungsBegleitenderUnterricht</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><table style="border-collapse: collapse; width: 100%;" border="1">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">
<p><strong>Wer eine Ausbildung macht, will nicht einfach nur bestehen – sondern verstehen.</strong></p>
<p><strong>Genau das ist die Idee hinter dem ausbildungsbegleitenden Unterricht, den Emons gemeinsam mit LOQlearn anbietet. Hier geht es um echte Unterstützung, um das Gefühl, gesehen und gefördert zu werden – egal, an welchem Standort man gerade sitzt.</strong></p>
</td>
<td style="width: 50%;">
<p><strong>Was mit einem regionalen Kurs in Köln begann, ist heute ein bundesweites Modell, das Wissen stärkt, Motivation entfacht und die Ausbildung auf ein neues Level hebt.</strong></p>
<p><strong>Im Gespräch mit LOQlearn erzählt Stv. Leiter Personalwesen Christoph Welticke, wie daraus ein Erfolgsfaktor für Azubis und Unternehmen geworden ist – und warum Flexibilität und Qualität keine Gegensätze sein müssen.</strong></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>LOQlearn:</strong> Herr Welticke, Emons arbeitet bereits seit einigen Jahren mit LOQlearn zusammen. Wie kam es ursprünglich zu dieser Kooperation?</p>
<p><strong>Christoph Welticke:</strong> Wir hatten schon früher in Köln <a href="https://www.loqlearn.de/pruefungsvorbereitung_uebersicht_azubis/">Prüfungsvorbereitungskurse</a> für unsere Azubis – mit sehr guten Erfahrungen. Die Teilnehmenden fühlten sich gut vorbereitet, der Austausch mit den <a href="https://www.loqlearn.de/team/">Dozenten</a> war positiv, und die Rückmeldungen zeigten, dass die Azubis davon wirklich etwas mitgenommen haben. Dann haben wir uns gefragt: Warum sollen nur die Kölner Standorte davon profitieren? Wir wollten allen Azubis in Deutschland die Möglichkeit geben, sich genauso gut begleiten zu lassen.</p>
<hr />
<p><strong>LOQlearn:</strong> Welche Anforderungen hatten Sie an den Unterricht, als Sie das Modell auf alle Standorte ausweiten wollten?</p>
<p><strong>Christoph Welticke:</strong> Uns war wichtig, dass der Unterricht wirklich in unseren Alltag passt – also planbar ist, bundesweit funktioniert und unsere <a href="https://www.loqlearn.de/pruefungsvorbereitung_uebersicht_azubis/">Azubis</a> unabhängig vom Standort erreicht. Der Unterricht sollte eine sinnvolle Ergänzung zur Berufsschule und zu unseren internen Schulungen sein, keine Wiederholung. Wir wollten, dass die prüfungsrelevanten Themen vertieft werden, dass es Materialien und Übungsaufgaben gibt und offene Fragen endlich beantwortet werden. Außerdem war uns entscheidend, dass der Kurs so aufgebaut ist, dass die Azubis frühzeitig anfangen, sich mit den Prüfungen zu beschäftigen – und nicht erst kurz vor Schluss.</p>
<hr />
<p><strong>LOQlearn:</strong> Wie fügt sich das LOQlearn-Konzept in Ihre Ausbildungsstruktur ein?</p>
<p><strong>Christoph Welticke:</strong> Sehr gut. Der Unterricht läuft von September bis April. Der Turnus: 1 x pro Monat mit 5 Unterrichtseinheiten für jeden Azubi, aber an 4 Tagen, damit jeder die Gelegenheit bekommt an einem Tag dabei zu sein. Das ist genau der richtige Rhythmus. Unsere Azubis sind über viele Standorte verteilt, manche haben Blockunterricht, andere Teilzeitmodelle – das lässt sich mit diesem Konzept gut kombinieren. LOQlearn hat das Format so gestaltet, dass es sich wirklich in unsere Struktur einfügt.</p>
<hr />
<p><strong>LOQlearn:</strong> Welche Rückmeldungen bekommen Sie aus dem Kreis der Auszubildenden?</p>
<p><strong>Christoph Welticke:</strong> Das Feedback ist zusammengefasst sehr positiv. Viele Azubis loben die Struktur, das <a href="https://www.loqlearn.de/team/">Team</a> der Dozenten und das Material.</p>
<p>Einer schrieb: <em>„Das Klima während des Unterrichtes war angenehm und teilweise amüsant, dadurch konnte ich den Stoff besser nachvollziehen.“</em></p>
<p>Ein anderer sagte: <em>„Die Unterlagen kann man aufbewahren und den anderen Azubis, falls die ein Thema nicht verstehen, mit den Beispielen erklären.“</em></p>
<p>Und eine weitere Stimme formulierte es so: <em>„Es ist sehr gut, dass Emons das für Azubis ermöglicht. Alle offenen Fragen werden beantwortet und ausführlich erklärt. Der Unterricht hilft gezielt bei prüfungsrelevanten Themen.“</em></p>
<p>Diese Rückmeldungen zeigen, dass es den Azubis nicht nur ums Bestehen der Prüfung geht, sondern darum, Inhalte wirklich zu verstehen und anwenden zu können.</p>
<hr />
<p><strong>LOQlearn:</strong> Was bedeutet das für die Ausbilder und das Unternehmen insgesamt?</p>
<p><strong>Christoph Welticke:</strong> Wir können einen Teil der Verantwortung abgeben und wissen, dass die Azubis individuell betreut werden. Die Dozenten holen jede und jeden auf dem jeweiligen Wissensstand ab – das ist in großen Betrieben gar nicht immer so einfach. Gleichzeitig spüren die Auszubildenden, dass ihre Entwicklung uns wichtig ist. Das stärkt die Bindung ans Unternehmen und macht unsere <a href="https://www.loqlearn.de/ausbildung/">Ausbildung</a> insgesamt stabiler und moderner.</p>
<hr />
<p><strong>LOQlearn: </strong>Welche Perspektive sehen Sie für die kommenden Jahre?</p>
<p><strong>Christoph Welticke:</strong> Wir sind mit dem Konzept sehr zufrieden und möchten die Zusammenarbeit weiter ausbauen. Auch unsere dual Studierenden profitierten bereits von der Zusammenarbeit mit <a href="https://www.loqlearn.de/">LOQlearn</a> und haben an einem 2-tägigen Kurs „Speditionswissen für Quereinsteiger“ teilgenommen. So gingen klassische Inhalte wie Verkehrsträger, die durch die Umstellung an den Fachhochschulen kaum noch vermittelt werden – nicht verloren.</p>
<hr />
<p><strong><a href="https://www.emons.de/">Emons</a> zeigt mit dem </strong><a href="https://www.loqlearn.de/ausbildungsbegleitender-unterricht/"><strong>ausbildungsbegleitenden Unterricht</strong></a><strong>, dass gezielte Förderung, Praxisnähe und Flexibilität sich nicht ausschließen. LOQlearn schafft den Rahmen dafür – und sorgt so dafür, dass Wissen bleibt und Motivation wächst.</strong></p></div>
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			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.loqlearn.de/emon-loqlearn_ausbildungsbegleitender-unterricht/">Wie Emons Azubis in ganz Deutschland stärkt: ein Interview mit Christoph Welticke</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.loqlearn.de">LOQlearn - AusbildungsBegleitenderUnterricht</a>.</p>
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